Mittwoch, 28. Oktober 2026

Der Schutzheilige der Limo-Giganten: Thorsten Freis Herz für den Zucker-Kapitalismus!

Es ist Mittwoch, der 28. Oktober 2026 – und aus der Unterhose von Thorsten Frei weht der süßliche Duft reiner Konzern-Hörigkeit! Kaum hat das Bundeskabinett den Gesetzentwurf für eine Abgabe auf überzuckerte Erfrischungsgetränke auf den Weg gebracht, springt Unionsfraktionschef Thorsten Frei als Retter der brausenproduzierenden Zunft in die Bresche. Seine Sorge gilt freilich weder den strapazierten Krankenkassen noch der drastisch steigenden Zahl von Diabetes-Patienten, sondern der Dividende der Getränke-Giganten. Man brauche „Übergangsfristen“, stöhnt Frei, die Armen bräuchten doch Jahre, um ein paar Gramm Zucker aus der Rezeptur zu streichen!

Man muss sich diese politische Heuchelei einmal in aller Seelenruhe auf der Zunge zergehen lassen! Sofern die angesichts der enormen Zuckermenge überhaupt noch in der LAge ist, irgennd etwas zu schmecken. Während die Limo-Riesen seit Jahrzehnten Milliarden-Gewinne auf Kosten der Volksgesundheit scheffeln und die Folgekosten auf die Allgemeinheit abwälzen, tut die Union so, als stünde das Schicksal des Abendlandes auf dem Spiel, wenn Cola und Energy-Drinks ein paar Cent teurer werden. Wer Gesundheitsschutz oder beispielsweise Plastikreduktion mit dem Verweis auf angebliche „Bürokratie“ und „Wettbewerbsnachteile“ blockiert, betreibt keine Wirtschaftspolitik, sondern reinen Aufsichtsrats-Anwärter-Lobbyismus für die eigene Zeit nach dem Mandat.

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn Thorsten Frei das Wohl von Coca-Cola über das Wohl der Beitragszahler stellt, ist die hehre Moral der Konservativen endgültig im Zucker-Sirup versunken. In diesem Sinne: Wasser trinken, Lobbyisten durchschauen, Politiker mit zwei Füßen gleichzeitig in den Arsch treten & Mahlzeit!

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