Es ist Dienstagabend, der 1. September 2026 – und aus den Wäldern Brandenburgs erreicht uns die neueste Folge von „Pleiten, Pech und Pannen in der kritischen Infrastruktur“! Wie DER SPIEGEL und die TAZ berichten, wurde das Umspannwerk Turnow-Preilack nahe dem Braunkohlekraftwerk Jänschwalde mit unkonventionellen, selbstgebastelten Spreng- und Brandraketen beschossen.
Man muss sich diese Darbietung der Hobby-Saboteure einmal bildlich vorstellen! Da schleichen mutmaßliche Niedriglohn-Agenten oder verirrte Pyrotechniker durch das urweltliche Dickicht bei Cottbus, zünden ihre zusammengezimmerten Rohrraketen – und erzeugen zwar einen spektakulären Feuerball in der Oberleitung, aber am Ende schaltet sich lediglich ein einziger Kraftwerksblock ab, während das Stromnetz stoisch weiterläuft!
Die Vulkan-Gruppe oder der Kreml-Praktikant?
Ob hier wieder die notorischen Linksextremisten der Vulkan-Gruppe am Werk waren oder ob sich hier der nächste vom russischen Geheimdienst angeworbene "Wegwerf-Agent" mit mangelhaften Sprach- und Physikkenntnissen ausgetobt hat, bleibt Gegenstand der Ermittlungen des LKA. Die Bauart der Wurfgeschosse lässt jedenfalls darauf schließen, dass die Täter ihre Kenntnisse eher aus zweitklassigen Internetforen als aus einer fundierten Sprengmeister-Ausbildung bezogen haben!
Vielleicht sollte man im russischen Haus in Berlin oder beim Generalkonsulat in Bonn – solange es noch geöffnet ist – kurz anfragen, ob dort noch Garantieansprüche für versemmelte Sabotage-Materialien geltend gemacht werden können.
Infrastruktur als Spielwiese
Dass man in Brandenburg nun gebannt auf die Spurensicherung blickt, zeigt einmal mehr, wie verwundbar die deutsche Infrastruktur ist – und wie glücklich wir uns schätzen können, dass ein Großteil der Saboteure am eigenen Unvermögen scheitert.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Feinde unserer Infrastruktur weiter auf diesem Niveau basteln, reicht zur Abwehr bald die freiwillige Feuerwehr mit einem Eimer Wasser. In diesem Sinne: Passt auf eure Böller auf! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Kurzschluss an Spannungsleitung - Sabotage an Stromnetz - Sprengvorrichtungen an Brandenburger Umspannwerk (Artikel auf n-tv.de vom 1.9.2026)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen