Das Tolle am neuen Job für Steffen Bilger ist ja: Am lieben Geld mangelt es derzeit wahrlich nicht! Die Sondervermögens-Milliarden liegen aufgetürmt im Ministerium und warten sehnsüchtig darauf, zielgerichtet verplant zu werden. Die verkehrspolitische Kernfrage lautet nun: Wie schmeißen wir die Kohle am effektivsten aus dem Fenster, ohne dass am Ende versehentlich eine Brücke saniert wird?
Option A: Wir verpressen die Milliarden direkt in Beraterverträge für die Deutsche Bahn, damit Vorstand und Aufsichtsrat in bunten Powerpoint-Präsentationen erklären können, warum die Züge im Winter wegen Kälte und im Sommer wegen Wärme leider nicht fahren können.
Option B: Wir verteilen das Geld großzügig auf dreihundert neue Machbarkeitsstudien zur Sanierung der A8, die dann pünktlich im Jahr 2045 in einer Amtsstube im Schwabenland verstauben.
Option C: Wir überweisen die Milliarden direkt an die Baukonzerne, damit die Sperrung der Rheinbrücken statt drei Jahren künftig entspannte dreizehn Jahre dauert!
Bilger übernimmt: Gewohnter Dilettantismus mit neuem Anstrich
Wer hofft, dass mit dem neuen Minister nun frischer Wind durch die verstaubten Flure weht, hat die CDU-Personalpolitik der letzten Jahrzehnte nicht verstanden. Bilger kennt den Laden aus dem Effeff – was in der Praxis bedeutet, dass er genau weiß, an welchen Stellschrauben man drehen muss, damit alles exakt so unpünktlich und bröckelig bleibt, wie wir es seit Jahren schätzen und lieben gelernt haben!
Sinnvoll verplanen? Strukturierte Sanierung? Verlässliche Züge? Hört sich auf dem Papier fantastisch an. Wird aber natürlich absolut nix werden – wie gewohnt!
Der Machtfaktor zieht das ungeschminkte Fazit: Herzlichen Glückwunsch an Steffen Bilger zum neuen Posten! Schnall dich gut an, schaff das Geld großzügig beiseite und mach die Beine lang. Die nächste Verspätung der Deutschen Bahn kommt garantiert – auch ganz ohne dein Zutun! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Brücken marode, Bahn unpünktlichVor diesen Aufgaben steht der neue Verkehrsminister Steffen Bilger (Artikel auf n-tv.de vom 27.7.2026)
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