Wer geglaubt hat, die transatlantische Schmierentheater-Saison hätte ihren absoluten Tiefpunkt bereits erreicht, der unterschätzt die grenzenlose Kreativität eines verzweifelten US-Präsidenten im Umfragetief. Am heutigen Mittwoch vermeldet der Spiegel mit schrillem Alarm: „US-Präsident droht Iran erneut mit Angriffen auf zivile Infrastruktur“. Man reibe sich fassungslos die Augen! Nach einem halben Jahr unkoordiniertem Alibi-Krieg – garniert mit der angeblich „vollständigen Zerstörung“ von allem, was in Teheran auch nur im Ansatz nach einer Batterie riecht – will es der Donald den religiösen Fundamentalisten nun also an den Brücken und Kraftwerken besorgen. Ein unverhohlenes Andeuten von Kriegsverbrechen, live serviert aus dem Weißen Haus! Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube!
Das Vietnam-Déjà-vu und die demenzkranke „Crazy-Man“-Doktrin
Es ist ja im Grunde nichts Neues: Das „Wir bomben sie zurück in die Steinzeit“-Voodoo hat schon im vietnamesischen Dschungel nur sehr eingeschränkt funktioniert. Gegen religiöse Fanatiker wie die Mullahs in Teheran funktioniert diese Strategie überhaupt nicht. Daran ändert sich auch rein gar nichts, wenn der Chef-Kriegstreiber im Weißen Haus heute nicht mehr Richard Nixon, sondern Donald Trump heißt! Nixons berüchtigte „Crazy-Man-Taktik“ – also dem Gegner vorzugaukeln, man sei völlig unberechenbar und verrückt genug, den roten Knopf zu drücken – war damals schon für den Arsch.
Der feine Unterschied zu heute: Dozy Don muss das nicht mal mehr vortäuschen! In der brutalen Realität seiner hermetisch abgeriegelten Social-Media-Bubble ist er ein echter Crazy Man. Ein alternder Narzisst mit deutlichen Anzeichen einer weit fortgeschrittenen, klinischen Demenz. Und wer schart sich um diesen dicken, fetten, saftigen Kackhaufen von einem Staatschef? Ein Kabinett aus unterwürfigen Speichelleckern und unfähigen MAGA-Marionetten, die um das präsidiale Ego herumschwirren wie dicke, grünlich schillernde Scheißhausmucken!
Keine Kinder der Elite an der Front
Das fundamentale Problem dieser Polit-Idioten ist doch seit Jahrhunderten dasselbe: Entweder kapieren sie nicht, dass ein echter Krieg am Ende immer blutige Opfer fordert, weswegen man sich vorher dreimal überlegen sollte, ob man ihn vom Zaun bricht – oder sie haben schlichtweg nicht die Eier im Leib, es laut zuzugeben. Der normale Wähler ist verständlicherweise mäßig begeistert, wenn er seine eigenen Söhne und Töchter in den Nahen Osten schicken soll, um dort für die spinnerten imperialen Allmachtsphantasien eines Dozy Don, eines Putimirs, eines Xi Jinpings oder historischer Vorbilder wie Adolf E. Hitler und Benito Mussolini jämmerlich zu verrecken.
Denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Die Kinder und Enkelkinder dieser feinen Herrschaften wird man niemals an einer Frontlinie treffen! Weder im Visier einer feindlichen Drohne noch im Schlamm eines Schützengrabens. Die sind für den Staatsdienst im kühlen Washingtoner Büro natürlich absolut unabkömmlich!
Das Gesicht wahren, wenn es wie ein ungewaschenes Arschloch aussieht
Besonders bitter wird es, wenn man wie Trump und sein Knäckebrot-Kriegsminister Pete Hegseth so unfassbar dumm ist, keinen Millimeter weit an einen Plan B zu denken. Was macht man denn, wenn der Krieg eben nicht so läuft wie geplant – was übrigens die historische Natur fast jedes einzelnen Krieges auf diesem Planeten war und ist? Im Normalfall würde ein vernünftiger Mensch innehalten. Doch das aufgeblasene, orangefarbene Ego lässt es unter keinen Umständen zu, Fehler einzugestehen oder am Ende gar das „Gesicht zu verlieren“.
Das „Gesicht wahren“ – das ist seit Generationen die jämmerlichste und blödesten Ausrede der Weltgeschichte, um das sinnlose Morden nicht beenden zu müssen. Aber mal ganz ehrlich unter uns im Machtfaktor: Was zur Hölle willst du denn da eigentlich noch großartig „wahren“, wenn die eigene Fratze durch Lügen, Inkompetenz und Arroganz schon seit Jahren aussieht wie ein ungewaschenes Arschloch? Denkt mal ganz scharf darüber nach, ihr Washingtoner Sesselpuper!
Der Machtfaktor stellt fest: Wenn Trumps letzter strategischer Geniestreich darin besteht, Kraftwerke im Iran zu bombardieren, während die eigenen Bürger vor dem Sommerurlaub an den Zapfsäulen finanziell bluten, dann hat diese Präsidentschaft den moralischen und militärischen Offenbarungseid endgültig geleistet. Halt dir einfach deine edle Browning an die eigene Stirn, Donnie, und ballere das Magazin ins gähnend leere Gehirnfach – das würde der restlichen Menschheit eine Menge Leid und uns eine gigantische Menge dummes Geschwätz ersparen! Mahlzeit!
Was sagt ihr zu Trumps neuerlichen Drohungen gegen die zivile Infrastruktur des Iran? Ist die Androhung von Angriffen auf Kraftwerke und Brücken im Jahr 2026 der endgültige moralische Tiefpunkt der US-Außenpolitik? Und wie beurteilt ihr das Vietnam-Déjà-vu am Persischen Golf? Schreibt mir eure ungeschminkte Meinung in die Kommentare!
Weiterführende Links:
- Gepolter aus Washington US-Präsident droht Iran erneut mit Angriffen auf zivile Infrastruktur (Artikel auf spiegel.de vom 15.7.2026)
- Desaster für Trump? Insides zum Iran-Deal – Spitzengespräch | DER SPIEGEL (Video von spiegel.de auf YouTube)
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