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Freitag, 23. Januar 2026

Der Bundeskanzler auf Kuschelmission in Italien?

Ja, mit der Meloni, Post-Faschistin hin oder her, kann man schon ne Beziehung beginnen. Klein, anschmiegsam und gelegentlich ein wenig widerborstig, genau wie Merz selbst, nur ist der nicht klein! Und er ist auch nicht widerborstig, eher spröde. 

Nachdem er sich durch den Weltwirtschaftsgipfel geschmust und das meiste bei seiner Ansprache im Ungefähren gelassen hatte, verfügte er sich nach Brüssel zum EU-Gipfel und nun steht er in Italien ante porta, um Georgia Meloni seine arrogante Aufwartung zu machen und erste zarte neue Bande neu zu knüpfen. Zumindest was die Wirtschaftsbeziehungen betrifft! Daheim ist ihm ja im Moment nicht so wirklich viel gelungen. Seine Charmeoffensive für die deutsche Wirtschaft ist ihm voll in die Hose gelaufen, die Deutschen, insbesondere die Arbeitnehmer sind ihm zu faul und/oder zu krank, die Bürgergeldbezieher zu teuer und sonst läuft auch nicht so wirklich viel, was man auch nur im Ansatz mit „positiv“ bezeichnen könnte. Da haut man doch am liebsten ab und macht sich woanders n flotten Lenz, oder n flotten Otto? 

Keine Ahnung, aber ist ja letztlich auch egal. Hauptsache wech! Und nun hört man munkeln, Meloni wolle das für Merz werden, was Macron einmal war? Mir wird ganz merkwürdig zumute, wenn ich nur dran denke, was damit gemeint sein könnte. Zumindest hört es sich ziemlich schmutzig an, oder? Vielleicht erhofft er sich ja ein bisschen Unterstützung von der kleinen Faschobraut. Dann hätte sich die Reise nach bella Italia wenigstens ein wenig gelohnt! Und vielleicht kann sie ihm ja ein paar Tipps geben, wie man unerwünschte ausländische Ausländer ratzfatz außerhalb der eigenen Landesgrenzen mal so eben abfertigen und dann gleich ohne viel Aufhebens in deren Heimat abschieben kann. Ach halt mal, das hätte ich ja fast vergessen. Das funktionierte ja leider auch nicht so, wie Meloni sich das gedacht hatte, denn da hat ihr ein italienisches Gericht einen fetten Strich durch die Rechnung gemacht und nun steht sie da, mit ihrem schick gebauten Abschiebeknast in Albanien und darf keine Ausländer dorthin abschieben. Und die 13, die sie schon glaubte losgeworden zu sein, musste sie wieder abholen und nach Italien bringen lassen! da könnte ich mich, ehrlich gesagt, schon ein bisschen scheckig lachen!

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Montag, 19. Januar 2026

Wenn es dem Donald zu wohl wird, kommt er auf dumme Ideen?

Donald Trump ist langweilig und die  verdammte Inflation immer noch nicht verschwunden! – Ja und da bleibt ihm auch gar nichts anderes übrig, als wieder den Zollhammer zu heben und wahllos um sich zu schlagen. Vor allem wenn es um Unternehmen geht, die nicht aus den USA stammen, aber trotzdem sehr erfolgreich sind. So wie SAP beispielsweise und der Donald kann solchen so gar nicht leiden! Also droht er mit Zöllen, mit Strafen, mit Sanktionen, mit seiner Dummheit und was es sonst noch so alles gibt! Schön, wenn dann die DIHK mit einem imposanten Analysepapier daher kommt und die EU angeht, frei nach dem Motto Wir müssen uns wehren und unsere wirtschaftlichen Interessen vertreten, aber gleichzeitig auch die Handelsbeziehungen zu den USA aufrecht erhalten!“ Wie das gehen soll, beides gleichzeitig umzusetzen, bleibt ein Geheimnis der Industrie- und Handelskammer. Aber auf jeden Fall darf man sie zwar waschen und auch Donalds orangene Matte schrubben, aber niemanden dabei nass machen! Ja, so sind sie, die Arbeitgeber. Immer schön nur an sich selbst und die eigenen Profite denken, denn dem Grunde nach kann man das Ansinnen der Vereinigten Staaten ja schon verstehen. Schade nur, dass unsere Politik nicht auf die gleichen Ideen kommt aber halt früher, oder? So bleibt der EU nichts anderes übrig, als auf die nächste Provokation zu warten um dann zeitverzögert und gaaaanz sanft darauf zu reagieren – vielleicht! Eine echte, heftige Reaktion, ist eher nicht zu erwarten! Man will ja seine Profite nicht gefährden und mögen sie angesichts des weitverbreiteten Gejammers in der deutschen und europäischen Wirtschaft auch noch so bescheiden ausfallen!

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Karlsruher Schildbürgerstreiche: Wie die Fächerstadt ihr eigenes Licht austrägt

Es ist Ende Juli 2026 – und in der einst so beschaulichen Residenzstadt Karlsruhe fragt sich der Bürger besorgt, ob der Neugestaltung des Ma...