Es ist Sonntag, der 20. September 2026 – und während in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die Stimmzettel ab 18:00 Uhr ausgezählt werden, geht im Kanzleramt das große Zittern um! Friedrich Merz steht mit der Miene von Zoppo Trump – dem griesgrämigen Verschwörer aus Der kleine König Kalle Wirsch – vor den Ruinen (die vermutlich noch schlimmer aussehen als mein vom Alter gezeichnetes und gramgebeugtes Gebiß!) seiner eigenen Umfragewerte. Doch wer geglaubt hat, der Sauerländer Sauertopf würde ins Grübeln geraten, kennt die Arroganz der Unions-Spitze schlecht. Schließlich liegt das Desaster im Merz’schen Universum nie an seiner desaströsen Politik, sondern immer nur an den verstockten Wählern, die seine elitären Durchhalteparolen einfach nicht begreifen wollen!
Man muss sich diese Führungskultur einmal genüsslich reinziehen: Im eigenen Laden wird gedroht, gefeuert und abgesägt, wer nicht stramm auf Linie steht. Nach außen hin geriert sich der Kanzler wie der Vorstandschef eines Sanierungsfalls, der die Belegschaft als störenden Kostenfaktor betrachtet. Wer Bürger wie unbedeutende Deppen behandelt, die gefälligst 50 Stunden die Woche schuften und bis 70 durchhalten sollen, darf sich nicht wundern, wenn die Quittung an der Wahlurne kracht wie eine ferngesteuerte Drohne aus Moskau!
Die Aufwärm-Show: Der recycelte Tankrabatt!
Um das drohende Debakel abzuwenden, reichte es bei Merz am Ende doch wieder nur für billigen Klamauk: Nachdem er monatelang über die Verschwendung von Steuergeldern jammerte, kommt die Bundesregierung Ende September mit genau der Maßnahme um die Ecke, die sie im Frühjahr noch verflucht hat – ein aufgewärmter Tankrabatt! Eine schamlose Wahlkampf-Finte, bei der jeder Pendlernation klar ist: Die Rabatte wandern flugs in die Bilanzen der Mineralölkonzerne, während dem Bürger der gleiche saure Wein in neuen Schläuchen serviert wird.
Wer so tut, als läge die Wirtschaftskrise an krankheitsbedingten Fehltagen der Arbeiter und nicht am Totalversagen in den Etagen der Konzern-Strategen, betreibt Realsatire auf Staatskosten und natürlich auf Kosten der hart arbeitenden Menschen.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn Zoppo Merz glaubt, er könne den Volkswillen mit Schmollen, Arroganz und geschenktem Wechselgeld zähmen, wird die Quittung heute Abend um 18:00 Uhr bitter schmecken. In diesem Sinne: Auszählen, Toga raffend abtreten & Mahlzeit!
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