Es ist Dienstagabend, der 29. September 2026 – und aus den Social-Media-Zentralen der Altparteien steigt der muffige Geruch von 80er-Jahre-Wahlkampf-Flyern empor! Sogar das Konservativen-Blatt WELT kommt nicht umhin anzuerkennen, warum das Netz der AfD und den Linken gehört: Während Linken-Fraktionschefin Heidi Reichinnek im Videopodcast „Take Me Späti“ bei Sara Arslan entspannt über Tinder-Dates nörgelt und Friedrich Merz amüsiert als „Loser“ abstempelt, verwechselt die hehre Mitte der Nation TikTok weiterhin mit einem Tippfehler auf der Schreibmaschine!
Man muss diesen medialen Offenbarungseid einmal in all seiner grausamen Konsequenz genießen! Schaut man sich die Online-Auftritte von CDU und SPD an, blickt man in ein Kabinett des Grauens: Vertrocknete Haut, faltige Gesichter und raschelndes Pergament – wobei unklar bleibt, ob das Geräusch aus den Aktenordnern oder von den Abgeordneten selbst stammt. Als frischeste Wunderwaffe schicken die Schwarzen dann den Berufs-Jugendlichen Philipp Amthor ins Rennen, der im Kanzleramt-Strandkorb das Volk grüßt, oder Jens Spahn, der mit der Attitüde eines gealterten Unterhosen-Models die Regeln des Rechtsstaats für dekorativ erklärt!
Wenn Amthor die Zielgruppe bespaßt
Wer sich wundert, dass die Jugend in Scharen zu den extremen Rändern rennt, muss sich nur den PR-Ausschuss der Union ansehen. Da entscheidet Kanzler Fritze Merz lieber persönlich, was der Jugend zu gefallen hat, statt Leute ans Werk zu lassen, die aus der Zielgruppe kommen! Wenn man millionenschwere Werbeagenturen engagiert, am Ende aber doch nur Amthor im Oberhemd vor die Kamera zerrt, muss man sich nicht wundern, wenn der Image-Versuch mit Vollkaracho im feuchten Höschen endet!
Wenn die Parteien der Mitte den Kanälen der jungen Generation weiterhin mit Arroganz und Staubwedeln begegnen, überlassen sie das Feld kampflos jenen, die die Algorithmen zwar nicht wirklich verstanden haben, aber sie dennoch zu ihrem Vorteil nutzen. Demokratie-Verteidigung fängt eben nicht erst im Plenarsaal an – sondern am Späti-Tisch auf YouTube!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer glaubt, die Jugend von morgen mit den PR-Methoden von vorgestern zu ködern, hat den Schuss nicht gehört. In diesem Sinne: Kamera an, Staub wischen & Mahlzeit! Ach übrigens, ich weiß jetzt leider immer noch nicht, ob im Bundestag gebumst wird oder nicht!
Weiterführende Links:
- Podcast „Take me Späti“ - „Die Angst vor einer anderen Politik sitzt tief. Ich find’s geil!“, sagt Heidi Reichinnek (Artikel auf welt.de vom 28.9.2026)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen