Es ist Mittwoch, der 23. September 2026 – und aus der US-Gerontokratie weht der widerliche Gestank von gepflegter republikanischer Gehirnakrobatik! Donald Trump hat in einem Anfall von diplomatischer Erleuchtung den wahren Schuldigen für das Fortdauern des Ukraine-Kriegs ausgemacht: Nicht etwa der Aggressor im Kreml, der Nachbarländer überfällt, sondern der böse ukrainische Präsident Selenskyj, der so dreist ist, russische Raffinerien per Drohne zu demontieren!
Laut Trumps messerscharfer Analyse hat Russland ja „die Kontrolle über seine Dieselindustrie verloren“. Eine Tragödie für die Weltgemeinschaft! Schließlich sollen Räder rollen für den Sieg, und dafür braucht Putins Invasionsarmee nun einmal frischen Kraftstoff. Dass die Ukrainer sich schamlos weigern, friedlich kapitulieren zu wollen und stattdessen den Nachschub der Besatzer lahmlegen, ist für den Ex-Präsidenten ein unhaltbarer Zustand. Unerträglich geradezu.
„Hört auf, Wladis Sprit zu klauen!“
Man muss sich diese Logik einmal reinziehen: Ein Land wird völkerrechtswidrig überfallen, wehrt sich erfolgreich gegen den Aggressor – und der Ober-MAGA verlangt von den Verteidigern, sie mögen bitte die Treibstoffdepots des Angreifers verschonen, damit die Friedensmission im Panzerketten-Takt weitergehen kann!
Während Trump drüben in den USA die Kontrolle über jeglichen Verstand verliert, sorgt er sich rührend um das Wohlbefinden seines Kumpels Wladimir. Schließlich kann man von einem modernen Diktator nicht erwarten, dass er seine Panzer ohne Diesel ins Feld schickt – wo bliebe denn da der Komfort?
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer dem Opfer den Widerstand verbieten will, damit der Täter ungestört weiterprügeln kann, hat den Schuss nicht gehört. In diesem Sinne: Drohnen auftanken, entsichern und Tankstellen in Russland in Flammen aufgehen lassen & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- US-Präsident zu Putins Krieg - Russland hat laut Trump »die Kontrolle über seine Dieselindustrie verloren« (Artikel auf spiegel.de vom 21.9.2026)
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