Es ist Dienstag, der 29. September 2026 – und pünktlich vor dem 1. Oktober weht aus den Vorstandsetagen der Mineralölkonzerne wieder der feine Geruch von ungehemmter Extra-Profit-Gier! Die Bundesregierung verkauft den neuen Tankrabatt stolz als große Erleichterung für die arbeitende Bevölkerung. Doch an den Tankstellen des Landes weiß jeder Pendler, Malocher und Handwerker längst, was die Stunde geschlagen hat: Das Geld verpufft nicht im Tank – es wandert direkt in die Bilanzen der Öl-Multis!
Man muss sich diese Abkopplungs-Politik einmal in aller Seelenruhe auf der Zunge zergehen lassen: Am internationalen Ölmarkt sinken die Preise der Barrel oder verharren deutlich unterhalb der schon erreichten Höchstpreise, aber an den deutschen Zapfsäulen dreht sich die Preisschraube verlässlich immer höher. Dass das Bundeskartellamt mit gefalteten Händen zuschaut und „Zurückhaltung“ anmahnt, ist die zahnloseste Nummer seit Erfindung der Aufsichtsbehörde!
Merz' Kuschelkurs mit den Öl-Mogulen
Gleichzeitig beweist die Bundesregierung unter Friedrich Merz einmal mehr, für wen ihr Herz schlägt: Statt den Konzernen mit knallharten Übergewinnsteuern oder echten Preiskontrollen auf die Finger zu klopfen, verhandelt man den angekündigten „Spritpreisdeckel“ am liebsten gütlich mit den Vorständen selbst. Das Ergebnis? Ein Deckel, der so hoch angesetzt wird, dass die Konzerne sich weiterhin eine goldene Nase verdienen, während der Bürger beim Volltanken den Lohn der halben Woche an der Kasse liegen lässt!
Während Fritze Merz per Gesetz Enteignungen verbieten will und Philipp Amthor im Kanzleramt den Strandkorb poliert, dürfen die Sprit-Giganten das Volk ungestraft melken. Wer so tut, als brächte dieser Rabatt dem kleinen Mann Entlastung, verkauft dem Volk die eigenen Ersparnisse als Almosen! Gleiches gilt natürlich für die Wohnungskonzerne, die die Mieten so gern von den Lebenden nehmen und zwar bis denen das Wasser in den Augen steht. Aber daran zu rütteln ist ja schon irgendwie Kommunismus, oder?
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn der Staat Milliarden an Steuergeldern an die Öl-Lobby verschenkt, ist das kein Markt mehr – das ist organisierte Umverteilung von unten nach oben. In diesem Sinne: Kanister schultern, zur Tanke latschen und Quittung aufheben (wozu auch immer!) & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Tankrabatt ab 1. Oktober: Jetzt droht uns die nächste Sprit-Abzocke (Artikel auf bild.de vom 29.9.2026)
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