Es ist Dienstag, der 29. September 2026 – und aus dem parlamentarischen Büro unseres liebsten Polit-Dauerbrenners weht der feine Klang von hochfrequentem Gejammer! Nach dem gigantischen Wirbel um seine geheimnisvolle Krankschreibung mitsamt simultanem Pool-Ausflug nach Sardinien streckt Jens Spahn endgültig die Waffen. Der Ex-Fraktionschef verzichtet per Eil-Erklärung auf seinen Posten im Haushaltsausschuss!
Man muss die späte Rechtfertigung dieses christdemokratischen Ausnahmetalents einmal in all ihren unschönen Einzelheiten durchdenken: Ein „normales Arbeiten“ sei für ihn im Ausschuss derzeit nicht mehr möglich, weil alles rund um seine Person „so stark politisiert“ werde. Man möchte ihm glatt ein Taschentuch reichen! Wer erst Milliarden bei fehlerhaften Maskendeals versenkt, als Verfechter des Leihmutterschafts-Verbots im Ausland ein Baby besorgt und schlussendlich bei den wichtigsten Finanzberatungen des Landes auf Sardinien Urlaub macht, wundert sich allen Ernstes, dass Politik aus Politik gemacht wird? Wenn sie denn überhaupt gemacht wird.
Das schimmernde Abwasser-Prinzip!
Gleichzeitig beweist der Sauerländer Sauertopf einmal mehr, wie unberührbar sich die Berliner Ränge wähnen. Während der normale Bürger für vortäuschende Krankmeldungen im Auslandsurlaub flachkantig aus dem Betrieb fliegt, inszeniert sich das Unions-Eigengewächs als zu Unrecht verfolgtes Opfer böser Zungen. Dass sein Parteifreund Thorsten Frei noch tagelang wie das personifizierte Stützkorsett für rückgratlos gescheiterte Politikgranden um „Verständnis“ warb, macht den Rückzug nur noch peinlicher!
Aber seien wir unbesorgt: Ein Jens Spahn verschwindet nicht einfach im Niemandsland. Wer mit Peter Thiel networkt und jedes Fettnäpfchen der Republik mit Anlauf nimmt und darin seinem großen Meister aus dem Sauerland eifrigst nacheifert, um ihn vielleicht eines Tages gar noch zu übertreffen, schwimmt verlässlich immer wieder an der Oberfläche – genau wie der Schaum auf den Klärbecken der Hauptstadt!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer den Rückzug antreten muss, weil die eigene Doppelmoral die Arbeitsfähigkeit lahmlegt, sollte der Bevölkerung den Gefallen tun und die Füße dauerhaft im Pool lassen. In diesem Sinne: Koffer packen, Taschentuch zücken & Servus!
Weiterführende Links:
- Bundestag - Spahn verzichtet auf Sitz im Haushaltsausschuss (Artikel auf tagesschau.de vom 29.9.2026)
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