Es ist Dienstagabend, der 8. September 2026 – und aus dem Freistaat Sachsen erreicht uns die neueste Folge von „Polizeiliches Brauchtum und seine Blüten“! Wie MDR Investigativ und die Tagesschau enthüllten, hat die Polizeidirektion Chemnitz monatelang einen besessenen, bundesweiten Kreuzzug gegen den Protestbus des Künstlerkollektivs Zentrum für Politische Schönheit (ZPS) geritten!
Man muss sich diesen Realsatire-Krimi einmal genüsslich zu Gemüte führen! Da tourt der „Adenauer SRP+“ durch die Republik, um die AfD und den gesichert rechtsextremen Sumpf mit lauten Gesängen und Kunstaktionen zu nerven – und die Chemnitzer Ordnungshüter entwickeln plötzlich einen kriminalistischen Verfolgungseifer, der sonst nicht einmal bei organisierten Raubüberfällen an den Tag gelegt wird!
Fahndungsdruck für Kunst, Milde für Rechtsaußen
Unterlagen belegen, wie die Beamten intern regelrechte „Handlungsanweisungen“ verschickten, um den Bus unter alldenklichen Vorwänden stillegen und/oder beschlagnahmen zu lassen. Dumm nur, dass die Gerichte diese Methoden am Ende als rechtswidrig abwatschen mussten! Während rechtsradikale Netzwerke im Osten oft jahrelang ungestört im Schatten agieren können, mutieren die Chemnitzer Ordnungshüter beim Thema Aktionskunst mendelnd zu kompromisslosen Paragraphen-Reitern.
Das hat mit rechtsstaatlicher Neutralität ungefähr so viel zu tun wie die Schildbürger mit moderner Stadtplanung! Man versucht schlichtweg, einer lästigen Anti-AfD-Kunstaktion den Stecker zu ziehen, weil der Inhalt den eigenen weltanschaulichen Horizont sprengt.
Die eiserne Faust des Unvermögens
Dass der Freistaat Sachsen bei der Bekämpfung von Rechtsextremismus seit jeher ein historisches Sehproblem hat, überrascht niemanden mehr. Wer aber die Dienstmütze nutzt, um Grundrechte wie Kunst- und Versammlungsfreiheit nach Gutdünken auszuhebeln, betreibt keine Polizeiarbeit, sondern Gesinnungsjustiz auf Kreisklasse-Niveau!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Polizei in Chemnitz weiter Busse jagen geht, statt sich um die echten Staatsfeinde zu kümmern, sollten die Beamten ihre Dienstmützen gegen Schildbürger-Kappen eintauschen. In diesem Sinne: Gute Fahrt! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Grundrechte angegriffen? - Die merkwürdige Jagd der Chemnitzer Polizei auf den ZPS-Protestbus (Artikel auf mdr.de vom 8.9.2026)
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