Es ist Dienstag, der 8. September 2026 – und aus den Amtsstuben der Kultusministerkonferenz erreicht uns die amtliche Bestätigung für das, was jeder Elter und jede:r Schüler:In seit Jahren am eigenen Leib erfährt! Wie n-tv und der Deutschlandfunk berichten, zeigt die neuste PISA-Untersuchung das schwächste Ergebnis deutscher Schülerinnen und Schüler seit Aufzeichnungsbeginn! Lesen, Rechnen, logisches Denken – überall geht es im Sturzflug bergab.
Man muss sich diese bildungspolitische Bankrotterklärung einmal in aller Seelenruhe durch den Kopf gehen lassen! Nach jedem PISA-Schock der letzten zwanzig Jahre traten die Regierenden betroffen vor die Mikrofone, gelobten Besserung, gründeten Arbeitskreise und druckten bunte Flyer über "Chancengleichheit" und "Digitalisierung". Das Ergebnis im Jahr 2026: Die Schulen verfallen weiter, der Lehrermangel ist auf Rekordniveau – und ein erschreckender Anteil der Jugendlichen verlässt die Schule, ohne überhaupt einen einfachen Text sinnentnehmend lesen zu können!
Investition in die Zukunft? Nicht im Sparbuch-Deutschland!
Echte Konsequenzen? Mehr Geld für die kleinsten Bürger dieses Landes? Aber wo denkst du hin! Die Prioritäten der Bundes- und Landespolitik liegen bekanntlich ganz woanders. Statt Milliarden nachhaltig in das Fundament der Gesellschaft – nämlich funktionierende Schulen, Kitas und Ausbildung – zu pumpen, verlässt man sich lieber darauf, dass die Wirtschaft ihren Fachkräftebedarf irgendwann billig aus dem Ausland importiert. Wer sich privaten Nachhilfeunterricht oder die Eliteschule nicht leisten kann, hat im deutschen Schulsystem eben Pech gehabt!
Dass Wirtschaftsverbände nun krokodilstränenreich den Mangel an grundlegenden Ausbildungsfähigkeiten beklagen, setzt der Heuchelei die Krone auf. Wer jahrelang Sparpolitik applaudierte und den Staat kaputtsparte, braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn aus den Klassenzimmern keine Hochleistungs-Ingenieure mehr purzeln!
Das Prinzip „Augen zu und Durchwursteln“
Statt das System radikal zu entrümpeln, Lehrkräfte von Bürokratie zu befreien und Schulen im Kiez ordentlich auszustatten, verfällt die Politik in das gewohnte Muster: Betroffenheit heucheln, die "Schuld" bei den Eltern oder der Digitalisierung suchen – und munter weiterwursteln bis zur nächsten Studie.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Eine Nation, die bei der Bildung ihrer Kinder spart, sägt mit Anlauf an dem Ast, auf dem sie sitzt. In diesem Sinne: Nachhilfe buchen! Mahlzeit! Aber bitte nicht AfD wählen in der Hoffnung, es würde dann schon alles besser werden - dank russische Lehrer:Innen mit Fronterfahrung?
Weiterführende Links:
- Der Tag - Es geht abwärts - Ernüchterung in neuer Pisa-Studie (Artikel auf n-tv.de vom 8.9.2026)
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