Es ist Mittwoch, der 16. September 2026 – und aus Washington erreicht uns das unangefochtene Finale im imperialen Egotrip! Wie t-online berichtet, hat der Oberste Gerichtshof der USA Trumps Plänen zur Briefwahl-Einschränkung eine Absage erteilt. Die Folge? Ein präsidialer Wutanfall der Extraklasse! Sogar seine eigenen, stramm konservativ ernannten Richter bezeichnet Dozy Don nun öffentlich als „Schlappschwänze“, die sich angeblich von der „radikalen Linken“ am Nasenring durch die Manege ziehen lassen!
Man muss sich diese juristische Gehirnakrobatik des Berufstrolls einmal reinziehen: Selbst erzkonservative Richter verlangen vom Präsidenten allen Ernstes, dass er sich an die Verfassung hält. Für Donny, der Loyalität ausschließlich als Einbahnstraße in seine Richtung versteht, ist das natürlich Hochverrat am Allerheiligsten – seinem eigenen Ego!
Wenn’s nicht „Trump“ heißt, wird’s abgerissen!
Noch schöner wird es beim Drama um das traditionsreiche Kennedy Center! Weil Bundesrichter Christopher Cooper glasklar entschied, dass der Name von John F. Kennedy geschützt ist und Trumps Namensschild auf der Fassade gegen Bundesrecht verstößt, zieht der Präsident die Reißleine: Der von ihm eingesetzte Vorstand beschloss kurzerhand die sofortige Schließung der Kulturstätte wegen angeblicher „Sicherheitsmängel“!
Frei nach dem Kleinkind-Motto: Wenn mein Name nicht auf der Sandburg steht, dann mach ich sie eben mit dem Fuß kaputt! Dass JFK schon vor seiner Geburt beliebter war, als Donny es in tausend Amtszeiten je sein wird, brennt dem orangenen Friedensfürsten vermutlich tiefer in der Seele als jeder Dieselpreis!
Der Kaiser hat keine Kleider – aber ein großes Mundwerk
Dass der mächtigste Mann der westlichen Welt Außen- und Innenpolitik mit dem Verhaltensmuster eines beleidigten Teenagers verwechselt, ist im Spätsommer 2026 die reinste Dauerbrenner-Realsatire. Wer Gesetze, Gerichte und Denkmäler nur anerkennt, wenn das eigene Konterfei drübergeklebt wird, hat den Rechtsstaat zur Spielwiese erklärt.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer Richter beschimpft, die er selbst eingesetzt hat, und Kulturzentren dichtmacht, weil sein Name fehlt, gehört nicht ins Weiße Haus, sondern in die Schmollecke. In diesem Sinne: Baustelle sichern und Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Newsblog zur US-Politik - Trump lästert über von ihm selbst ernannte Richter (Artikel auf t-online.de vom 16.9.2026)
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