Samstag, 12. September 2026

Die Milliarden-Zocker in den Kassenetagen: Wer verzockt, lässt den Beitragszahler bluten!

Es ist Samstag, der 12. September 2026 – und aus den Vorstandsetagen der Gesetzlichen Krankenversicherung steigt der beißende Geruch von verbranntem Beitragsgeld auf! Wie unter anderem n-tv und DER SPIEGEL auf Basis einer Regierungsantwort berichten, hat die Abrechnung des Schreckens ein Ausmaß erreicht, das selbst kühnste Befürchtungen sprengt: Mindestens 1,1 Milliarden Euro wurden von Krankenkassen in „leistungsgestörte Geldanlagen“, faule Immobilien-Deals und Spekulationspapiere investiert! Obwohl man angesichts dieser Tatsachen die "Leistungsstörung" eher in den Chefetagen der gesetzlichen Krankenkassen suchen dürfte.

Man muss sich diese bodenlose Dreistigkeit einmal in aller Seelenruhe durch den Kopf gehen lassen! Nach Paragraf 80 des Sozialgesetzbuchs IV sind die Kassen gesetzlich verpflichtet, das Geld der Beitragszahler so anzulegen, dass Verluste praktisch ausgeschlossen sind. Doch in den Vorstands-Etagen schien das Zocker-Fieber auszubrechen! Da wurde das Geld der Versicherten während der Niedrigzinsphase in zweifelhafte Betongold-Fonds und spekulative Papiere gepumpt – und als die Immobilienblase platzte, schmolzen die Beitragsmilliarden dahin wie Schnee in der Augustsonne!

Schuldig ist immer nur der kleine Patient!

Doch wie verkauft man dem wahlberechtigten Volk diesen milliardenschweren Totalschaden? Ganz einfach: Man dreht den Spieß um! Friedrich Merz, Carsten Linnemann (und vorher natürlich die gute Frau Warken!) und die versammelte Riege der Spar-Apostel erklären dem Bürger täglich mit erhobenem Zeigefinger, die Versicherten seien einfach zu faul, zu oft krank und würden sich zu gierig beim Arzt bedienen. Da wird über Karenztage schwadroniert, die Rente mit 70 als Heilmittel angepriesen und der Krankenschein als „Urlaub auf Kassenkosten“ diffamiert!

Dass der Beitragszahler das Kassendesaster nicht verursacht hat, sondern die gierige Fehlplanung von Managern und die abwesende Aufsicht des Staates, bleibt in den Berliner Talkshows feinsäuberlich unerwähnt. Man holt sich das Geld eben dort, wo keine Gegenwehr droht: beim Arbeitnehmer am Fließband!

Beten statt Behandeln: Die neue US-Gesundheitspolitik?

Wenn das so weitergeht, können wir die gesetzliche Krankenversicherung eigentlich gleich dichtmachen und uns am US-Vorbild orientieren. Robert F. Kennedy Jr. lässt grüßen: Wer krank wird, betet halt einfach stramm um Heilung – das schont das Kassenkonto und hält die Beitragszahler auf Trab! Die Besserverdienenden und Leistungsträger kratzt das freilich wenig. Sie schlummern entspannt in der privaten Vollversorgung und blicken manchmal sogar ein wenig mitleidig auf das Fußvolk herab, das für die Kasino-Verluste der Manager bluten darf.

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer mit den Ersparnissen von Kranken und Arbeitern an den Finanzmärkten zockt, gehört nicht in Vorstands-Sesseln alimentiert, sondern regresspflichtig gemacht! In diesem Sinne: Portemonnaie festhalten! Mahlzeit!

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