Es ist Montag, der 28. September 2026 – und aus den Rathäusern der Republik wehen zwei völlig unterschiedliche Signale! Während die Bürger bei den 123 Kommunal-Stichwahlen in Niedersachsen die Reißleine zogen und die blaue Truppe selbst in Hochburgen wie Salzgitter flachkantig aus den Rathausfluren kehrten, zeigt sich im sächsischen Heidenau das unverschämte Fratzenbild einer abgerissenen Brandmauer!
Dort haben Stadträte der CDU Arm in Arm mit der AfD einen Antrag durchgeboxt, der das Verlegen neuer Stolpersteine auf öffentlichen Gehwegen schlichtweg verbietet! Die Begründung dieser geschichtspolitischen Geisterfahrer? Man wolle verhindern, dass Passanten auf das Andenken der deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger „treten“.
Man muss sich diese bodenlose Dreistigkeit einmal in aller Seelenruhe reintun! Was glaubt diese Schwarzkittel-Fraktion eigentlich, warum diese Mahnmale „Stolpersteine“ heißen? Genau deshalb: Damit jeder Bürger im Alltag mental darüber stolpert, innehält und sich das unbegreifliche Unrecht mitten in unserer Nachbarschaft ins Gedächtnis ruft! Wer die Steine stattdessen auf den Friedhof verbannen will, sucht kein würdiges Gedenken – er sucht das saubere, ungestörte Verdrängen im Sinne der braunblauen „Fliegenschiss“-Mentalität!
Putzen statt Plattmachen!
Wenn den Herren von CDU und AfD das Ansehen der Opfer angeblich so herzerweichend am Herzen liegt, könnten die Vollpfosten sich ja am Samstagabend mit Lappen und Messingputzmittel auf die Knie begeben, um die Namen der Ermordeten wieder blank zu scheuern! Das wäre gelebtes Gedenken – und nicht das gemeinsame Stimmenholen am rechten Rand.
Während Kanzler Fritze Merz in Berlin per Bundesgesetz Enteignungen großer Wohnungsbaukonzerne verunmöglichen will, schaut die Bundes-CDU tatenlos zu, wie ihre Sektion in Sachsen mit der AfD das Fundament unseres Rechtsstaats schleift. Statt Investoren vor Vergesellschaftung zu schützen, bräuchten wir ein bundesweites Gesetz, das diesen Scheinheiligen das Verbot von Stolpersteinen rigoros untersagt!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Niedersachsen hat gezeigt, dass die Wähler keine Lust auf völkische Rathauschefs haben. Wer aber wie die Heidenauer CDU die Brandmauer als Steigbügelhalter für die Geschichtsrevisionisten nutzt, hat die Würde des Amtes auf dem Gehsteig liegen lassen! In diesem Sinne: Steine polieren, Haltung zeigen & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Gewinner und Verlierer der Stichwahl in Niedersachsen (Artikel auf ndr.de vom 28.9.2026)
- AfD und CDU in Sachsen verbieten neue Stolpersteine: Linke spricht von «Offenbarungseid» (Artikel auf msn.com vom 28.9.2026)
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