Freitag, 18. September 2026

Der Spritpreis-Basar der Union: 23 Cent Almosen für den Bürger, Milliarden-Schutz für die Konzerne!

Es ist Freitag, der 18. September 2026 – und an den deutschen Zapfsäulen stinkt es gewaltig! Nicht nach Diesel, sondern nach ungefilterter politischer Heuchelei! Während die Bürger beim Blick auf die Zapfsäule Ohnmachtsanfälle erleiden und unter Schnappatmung ihre Fahrzeuge betanken, ist die große Polit-Show zur Spritpreis-Entlastung voll im Gange.

CDU-Generalsekretärin Franziska Hoppermann trat im Fernsehen vor die Kameras und warf dem staunenden Volk ein paar Brocken aus dem Portokässchen hin: „Irgendwie 21, 23 oder 25 Cent Entlastung pro Liter“ fände sie ja schon ganz knorke! Wie das gehen soll? Am liebsten mit einer Senkung der Mehrwertsteuer. Ein geniales System: Der Staat verzichtet auf ein paar Krümel, die Mineralölkonzerne schlucken den Rest ungeniert weg, um ihre Marge zu polieren, und der Bürger darf sich bedanken, wenn der Liter statt 2,40 Euro nur noch 2,35 Euro kostet!

Schutzpatronin der Öl-Spezis

Bloß keine Übergewinnsteuer! Da sind sich CDU-Chef Merz, Wirtschaftsministerin Reiche und die Phalanx der Markt-Apostel eisern einig! Eine Abschöpfung der unverschämten Extra-Profite der Öl-Multis sei schließlich ein „unzulässiger Eingriff in den Markt“. Frei nach der Unions-Doktrin: Wenn Konzerne durch eigene Dummheit Miese machen, springt der Steuerzahler mit Rettungsschirmen ein. Wenn sie aber im Schatten globaler Krisen die Bürger gnadenlos plündern, schützt man ihre Gewinne als heiliges Gut der freien Marktwirtschaft!

Dass SPD-Finanzminister Lars Klingbeil beim EU-Treffen in Dublin zaghaft über eine europäische Übergewinnsteuer schwurbelt, wird von strammen Wirtschaftsökonomen natürlich sofort als „sozialistischer Teufelskram“ abgetan. Die blöden Autofahrer sollen gefälligst aufhören zu jammern und bezahlen, was auf der Tafel steht!

Der Staat kassiert doppelt – und zittert vor Donny

Und der Fiskus? Der weint Krokodilstränen über die Belastung der Pendlernation, greift aber bei jedem Preissprung über die Kombination aus Energiesteuer und Prozent-Mehrwertsteuer mit beiden Händen tief in die Taschen der Bürger! Dazu kommt die Angst der europäischen Elite vor dem Schreckgespenst aus dem Weißen Haus: US-Präsident Donald Trump heult drüben bei 6 Dollar pro Gallone Diesel bereits vor Wut – umgerechnet der reine Spottpreis, aber für Donny Grund genug, der Welt mit Strafzöllen zu drohen, wenn jemand seine Öl-Giganten anfasst!

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Politik Almosen verspricht, aber die Raubritter schont, wird die Zapfsäule zum Tatort. Wer solche Volksvertreter hat, braucht zum Ausrauben keine Straßenräuber mehr. In diesem Sinne: Volltanken unmöglich & Mahlzeit!

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