Es ist Freitag, der 4. September 2026 – und aus der Wolfsburger Konzernzentrale erreicht uns die amtliche Bestätigung für die größte soziale Abrissbirne der deutschen Nachkriegs-Industrie! Wie die Tagesschau und DER SPIEGEL berichten, macht der VW-Vorstand unter Oliver Blume Ernst: Bis zu vier Werksschließungen auf deutschem Boden, der Kahlschlag bei 50.000 Arbeitsplätzen und das endgültige Aus für jahrzehntelange Tarifgarantien wurden eingeleitet!
Man muss sich dieses beispiellose Lehrstück in Sachen Führungsversagen einmal in aller Seelenruhe durch den Kopf gehen lassen! Jahrelang hat die Teppichetage die Entwicklung bezahlbarer E-Modelle verpennt, Milliarden in unrentablen China-Werken verpulvert und Autos am Geldbeutel der normalen Bürger vorbeikonstruiert. Doch statt dass die Vorstände ihre Bonuszahlungen streichen oder ihren eigenen Hut nehmen, lautet die einzige Antwort des Top-Managements: Cost Cutting auf dem Rücken derer, die bei Wind und Wetter am Fließband stehen!
Prüfen, Weichspülen, Rauswerfen
Wenn Oliver Blume vollmundig schwafelt, man werde für von Schließung bedrohte Standorte „alternative Nutzungsmöglichkeiten prüfen“, heißt das auf gut Deutsch: Gar nichts! Das ist die übliche Berater-Prosa, um die Belegschaft so lange einzulullen, bis die Hallen geräumt und die Schlösser ausgewechselt sind. Dass selbst Arbeitnehmervertreter und Gewerkschaftsgrößen wie Yasmin Fahimi diesem Kahlschlag scheinbar resigniert zusehen, setzt dem Raubzug die Krone auf!
Gleichzeitig heult die Wirtschaftselite in den Talkshows ununterbrochen über den „akuten Fachkräftemangel“ und die demografische Katastrophe. Wer aber hochqualifizierte Facharbeiter wie Müll auf die Straße setzt, nur um die Marge für den nächsten aufgeblasenen Quartalsbericht künstlich hochzujubeln, hat jeden Anspruch auf wirtschaftspolitische Kompetenz verspielt!
Standort Deutschland 3.0: Schuftet gefälligst bis zum Umfallen!
Die politische Antwort aus Berlin lässt sich schon jetzt an drei Fingern abzählen: Mehr schuften, weniger krank feiern, Rente mit 70 und bloß nicht nach höheren Löhnen verlangen! Schließlich muss der kleine Mann das Desaster der Herren im Maßanzug wieder ausbaden.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn Fehlplanung und Selbstdarstellung im Vorstand mit Massenentlassungen belohnt werden, ist der Industriestandort Deutschland endgültig auf dem Holzweg. In diesem Sinne: Kühlen Kopf bewahren! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Konzern-Umbau - Was der VW-Sparplan vorsieht (Artikel auf tagesschau.de vom 4.9.2026)
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