Es ist Montag, der 17. August 2026 – und aus der Washingtoner Gerüchteküche erreicht uns das nächste außenpolitische Meisterwerk des Oberbefehlshabers! Wie die Tagesschau und WELT berichten, hat Donald Trump die am heutigen Tage anlaufenden gemeinsamen Militärmanöver mit Südkorea per Social-Media-Dekret knallhart zusammengestrichen. Der Grund? Die Übungen seien viel zu teuer und – man halte sich fest – ein „feindseliges Signal“ an das diktatorische Regime in Pjöngjang!
Man muss sich diese unfassbare Verdrehung der Tatsachen einmal in aller Seelenruhe auf der Zunge zergehen lassen! Südkorea verlässt sich seit Jahrzehnten auf die militärische Schutzgarantie der USA, während der Machthaber im Norden ununterbrochen mit dem nuklearen Armageddon droht, ballistische Raketen abfeuert und als fleißiger Erfüllungsgehilfe des Kremls Tausende eigene Soldaten als Kanonenfutter in die Ukraine entsendet. Aber im Rosarot-Universum von Donald Trump ist „Kim King Kong“ ein feiner Kerl, den man bloß nicht mit lästigen Verteidigungsübungen belästigen darf!
Racheakt wegen Iran: Wenn Geopolitik zum Baukasten verkommt
Als wäre die Anbiederung an den Diktator aus Pjöngjang nicht schon peinlich genug, schiebt Trump gleich noch die beleidigte Leberwurst hinterher: Südkorea habe schließlich seine Bitte abgelehnt, sich den US-Aktionen zur „Denuklearisierung des Irans“ anzuschließen. Da wird der asiatische Spitzenpartner kurzfristig erpresst, abgekanzelt und als kostspieliges Übel gebrandmarkt!
Es passt nahtlos ins Bild der aktuellen US-Außenpolitik: Wer braucht schon treue Bündnispartner, verlässliche Verträge oder regionale Stabilität, wenn man Geopolitik wie ein Tauschgeschäft auf dem Flohmarkt betreiben kann? Wahrscheinlich verkündet das Weiße Haus als Nächstes die feierliche Übergabe der Straße von Hormus an die Mullahs in Teheran – natürlich nur gegen eine saftige „Durchfahrtsgebühr“ pro Öltanker, um die Washingtoner Kasse aufzubessern und die weltweiten Spritpreise vollends ins Koma zu schießen!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Schutzgarantie der Supermacht USA mittlerweile vom spontanen Gemütszustand des Präsidenten auf Social Media abhängt, können die Verbündeten in Europa und Asien nur noch Stoßgebete gen Himmel schicken. Wer solche Freunde im Oval Office hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Kritik an laufender Militärübung - Trump bremst Manöver mit Südkorea aus (Artikel auf tagesschau.de vom 17.8.2026)
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