Es ist Dienstag, der 28. Juli 2026 – und im Washingtoner Puppentheater brennt die Hütte lichterloh! Während Wolodymyr Selenskyj am heutigen Dienstag erneut die Stufen zum Weißen Haus erklimmt, fragt sich die Weltöffentlichkeit bange: Welches Gesicht zeigt Donald Trump heute? Das des großzügigen Waffenhändlers, der beiläufig Patriot-Lizenzen verteilt, oder das des launischen Immobilien-Moguls, der spontan Strafzölle auf ukrainische Wollsocken erlässt? Ein Gespräch mit Trump ist schließlich wie ein Ritt auf dem Vulkan – ständiger Wetterwechsel zwischen Dr. Jekyll und Mister Hyde garantiert!
Das Wunder von Kiew: Die Erleuchtung der Laura Loomer
Doch der eigentliche Brüller der Woche spielte sich nicht in Washington ab, sondern im Garten des Kiewer Präsidentschaftspalastes. Dort gab sich ausgerechnet Laura Loomer die Ehre – jene stramm rechte MAGA-Influencerin, der über Jahre hinweg keine Putin-Lüge zu billig war, um sie nicht gierig in die US-Netzwerke zu kotzen! Dass Selenskyj dieser peinlichen Gestalt überhaupt ein 45-minütiges Interview gewährte, zeugt von einer fast schon übermenschlichen, stoischen Geduld.
Und was passierte? Loomer, die vor Ort stolz fragte, ob Selenskyj denn nun Kokain mit Emmanuel Macron konsumiert habe (Antwort: Natürlich nicht!), erlitt plötzlich die spontane Erleuchtung! „Ich wurde von russischer Propaganda reingelegt“, stammelte das MAGA-Schwergewicht ins Mikrofon, gab zu, sich wie ein „echtes Arschloch“ verhalten zu haben, und flutete ihre Social-Media-Kanäle reumütig winselnd mit Ukraine-Lobpreisungen!
Klicks, Kohle und Krokodilstränen
Man muss sich dieses Jammer-Geständnis der Republikanerin einmal auf der Zunge zergehen lassen: Jahrelang Hass sät man aus, verbreitet Kreml-Märchen über vermeintliche Nazis und verweigert einem überfallenen Volk die Hilfe – nur um hinterher mit Kugelabschnitt-Dackelblick zu erklären, man sei halt unzufrieden mit den US-Milliarden gewesen! Das entschuldigt rein gar nichts. Dass da der Konfirmationskaffee die Speiseröhre hochschießt, ist die einzig gesunde menschliche Reaktion!
Der wahre Hintergrund dieses plötzlichen Sinneswandels düfte ohnehin banal sein: In der MAGA-Blase dreht sich der Wind, die Klickzahlen bröckeln und wer sich nicht rechtzeitig neu erfindet, fliegt aus dem reichweitenstarken Karussell. Für ein paar tausend Likes mehr verkaufen diese Herrschaften bekanntlich noch ganz andere Großmütter!
Der Machtfaktor zieht das ungeschminkte Fazit: Dass selbst die hartgesottensten Propagandisten in Kiew merken, wie billig die Lügen aus Moskau zusammengeschustert sind, ist ein amüsanter Nebeneffekt. Doch Vertrauen verdient dieses sprunghafte Gesindel deshalb noch lange nicht. Selenskyj möge im Oval Office standhaft bleiben – und Trump hoffentlich einen lichten Moment erwischen!
Slawa Ukrajini! Es lebe die ruhmreiche Ukraine!
Weiterführende Links:
- Selenskyj bei TrumpEine kaum für möglich gehaltene Annäherung (Artikel auf tagesschau.de vom 28.7.2026)
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