Montag, 6. Juli 2026

Der Hubsi im Sommerloch: Aiwangers biergartnerischer Kreuzzug gegen den Erbschafts-Kommunismus

Man dachte ja, nach den epischen Auftritten von Kanzler Merz auf dem NRW-Parteitag wäre das sommerliche Niveau-Limit erreicht. Doch wer die Rechnung ohne den bayerischen Wirtschafts-Philosophen Hubert Aiwanger macht, hat die bayerische Realsatire einfach nicht kapiert! Während sich das Berliner GroKo-Affentheater durch seine „Reförmchen“ stümpert und ganz Deutschland mault, war es um Hubsi – den Führer der Freien Wähler oder von was auch immer – verdammt ruhig gewesen. Zu ruhig. Doch das Sommerloch ruft, und der Hubsi hat Laut gegeben! Und wie!

Laut Münchner Merkur schießt Aiwanger verbal scharf gegen die Merz-Regierung: „Die kapieren es einfach nicht!“ Nur er hat den absoluten Durchblick. Dem Hubsi reicht der geplante Umfang der Steuersenkungen für Unternehmer und Arbeitnehmer hinten und vorne nicht. Nein, er fordert jetzt mal eben lauthals die komplette Abschaffung der Erbschaftssteuer!

Die Angst vor dem sozialistischen Beutezug

Die Begründung aus seinem berufenen Munde ist an weltwirtschaftlicher Weisheit kaum zu überbieten: Die Unternehmerschaft in Deutschland würde aktuell reihenweise darauf verzichten, ihre Betriebe aus- und aufzubauen, weil sie ihre armen Kinder vor den ungerechten, gierigen Forderungen von sozialistischen Erbschaftssteuern schützen zu müssen glauben! Ja da legst Dich nieder, oder? So einfach ist das also. Nur warum hört verdammt noch mal niemand auf den weisen Hubert? Vielleicht, weil er einfach ein bisserl zu biergartnerisch daherred’?

Andererseits: Was will man auch erwarten in einem Bundesland, das dem absoluten Personenkult um seinen großen, omnipräsenten Vorsitzenden – den Söderer Markus – frönt? Dass sich da keine Sau gar nie nicht um des G´schwafl vom Hubert AI-wanger zu scheren scheint? Des geht ja fei gar ned! Wenn einer in diesem Land a großes Ego hat und a noch größere Goschn, dann doch der Hubs. Dem sei Ego kimmt glei noch am Söderer seins. Aber die Unternehmer werden’s ihm danken, dass er hernach halt a amol s´Maul aufmache dat, oda?

Die faulen Knechte und das Heilsversprechen

Erbschaftssteuer – a so a kommunistischer Schmarrn! Vor allem, wenn man sich die Verteilung im Land anschaut. Die Arbeitnehmer zahlen eh keine Erbschaftssteuer, weil die ham ja sowieso nix, außer viele Krankheitstag. Und faul san´s a no! Die simulieren ja laut Union eh nur noch per Telefon-AU im Bett herum. Also, worauf wartet ihr in Berlin eigentlich noch? Jetzat hört´s halt amol auf´n Hubsi, nachad bring ma den Saftladn scho no in Schwung! Mahlzeit, sog i!

Der Machtfaktor stellt fest: Wenn der Hubsi die Wirtschaft rettet, indem er den Millionenerben die Steuern erlässt, dann brennt im bayerischen Wirtschaftsministerium wohl gerade die ganz helle Kerze. Herr Aiwanger, packen Sie den Filzstift ein und trinken Sie erst mal eine kühle Radler-Maß – der Kommunismus steht nicht vor den Toren von Erding! Noch nicht! Mahlzeit!

Was haltet ihr von Hubert Aiwangers lautstarker Forderung, die Erbschaftssteuer komplett abzuschaffen, um die deutsche Wirtschaft zu retten? Hat der Hubsi recht, dass die Merz-Regierung einfach nichts kapiert, oder ist das nur der übliche bayerische Bierzelt-Populismus im Sommerloch? Schreibt mir eure ungeschminkte Meinung in die Kommentare!

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