Mittwoch, 22. Juli 2026

Der Hormus-Zirkus brennt lichterloh: Trumps Geister-Krieg, die zitternden Huthis und der Zollsätze-Wahnsinn gegen Kanadas Rauch

Es ist Mittwoch, der 22. Juli 2026, und im Weißen Haus wird Außenpolitik wieder einmal mit der Axt, dem Vorschlaghammer und einer gesunden Dosis fortschreitenden Realitätsverlusts betrieben. Wer heute den aktuellen Bericht in Welt öffnet, reibt sich fassungslos die Augen: „Huthis zwingen Schiffe mit saudischem Öl zur Umkehr – Trump reagiert mit einer Drohung!“ Man muss sich das einmal bildlich auf der Zunge zergehen lassen! Da verkündet der orangefarbene „Auslöscher aller Zivilisationen“ seit Wochen auf Truth Social, er habe gemeinsam mit seinem testosterongesteuerten Kriegsministranten Pete Hegseth die iranische Luftwaffe pulverisiert, die Marine versenkt und das Land zurück in die Steinzeit gebombt. Doch in der harten Realität drehen die Huthi-Rebellen am Nadelöhr des globalen Ölhandels einfach die Öltanker um!

Die zitternden Huthis und das Grillhähnchen im Kongress

Da werden sich die Huthis in ihren Kaftanen vor lauter Angst natürlich augenblicklich in die Hose gemacht haben! Die Drohung aus Washington hat gesessen! Was Donald Trump und sein im Senat gerade als kompletter Versager abgekanzelter Verteidigungsminister Hegseth nämlich trotz aller großfressigen Ankündigungen („Help is on the way!“) bis heute nicht geschafft haben, ist schlicht und ergreifend: die Straße von Hormuz zu öffnen oder das Regime in Teheran zu stürzen. Stattdessen baumeln im Iran die Leichen der hingerichteten Demonstranten im bitteren Wind des gescheiterten Regime-Changes, während die Gehirnakrobaten im Pentagon fassungslos zusehen, wie die Ölpreise durch die Decke jagen.

Und weil das strategisch noch nicht peinlich genug ist, wirft sich der US-Präsident jetzt urplötzlich für den Libanon in die Bresche – schlicht, weil der Iran ihn durch geschickte Nadelstiche dazu zwingt. Ein taktisches Meisterwerk sieht wahrlich anders aus. Aber keine Sorge, wenn es im Nahen Osten nicht läuft, zeigt Dozy Don den echten Teamgeist eben an anderer Stelle!

Zölle gegen Waldbrände: Trumps ultimativer Diplomatie-Geniestreich

Seinen treuesten Nachbarn und Verbündeten zeigt Donald der Einzigartige nämlich mit Vorliebe die kalte Schulter – oder besser gesagt: sein unappetitlichstes Antlitz. Weil in Kanada die Wälder brennen und der Rauch über die US-Grenze zieht und die Luft in den Staaten schlecht macht, reagiert das Genie im Oval Office nicht etwa wie ein zivilisierter Staatsmann. Früher einmal hätte man Freunden und Partnern in Not ein paar Löschflugzeuge geschickt, um die Brände gemeinsam zu bekämpfen und menschliche Größe zu beweisen. Not under Trump! Donald presst den Kanadiern zur Strafe einfach höhere Zölle auf!

Welchen tiefen Sinn das im Kampf gegen Waldbrände ergeben soll? Absolut gar keinen! Aber Zölle sind nun mal die einzige Vokabel, die im arg beschränkten Wortschatz des Cheeseburger-Gourmets hängengeblieben ist. Rauch im Garten? Zölle rauf! Huthis kapern Schiffe? Zölle drohen! Der eigene Kriegsminister im Senat blamiert? Erst recht Zölle!

Der Machtfaktor zieht das bittere Fazit: Wenn die mächtigste Nation der Welt von einem Mann geführt wird, der die Kausalität von Waldbränden und Handelsabkommen auf dem Niveau eines Fünfjährigen interpretiert, während am Golf die Weltwirtschaft brennt, dann ist die Realsatire endgültig zur Überlebensfrage geworden. Wir verzichten dankend auf Trumps „Größe“ – und halten den Helm fest. Mahlzeit!

Was sagt ihr zum neuesten Verzweiflungsakt von Trump und Hegseth am Persischen Golf? Findet ihr die Strafzölle gegen Kanada wegen des Waldbrand-Rauchs auch so unfassbar irre? Und wie lange guckt das US-Militär dem Hegseth-Debakel im Kongress noch tatenlos zu? Schreibt mir eure unzensierte Meinung in die Kommentare!

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