Sonntag, 6. September 2026

Der Blaubraune Erdrutsch: Wie Sachsen-Anhalt den Denkzettel-Kult auf die Spitze treibt

Es ist Sonntagabend, der 6. September 2026 – und das politische Erdbeben aus Magdeburg lässt im Berliner Kanzleramt die Gläser im Schrank scheppern! Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist geschlagen, und das Ergebnis ist ein Lehrstück in kollektiver Realitätsverweigerung. Die Rechtsaußen-Truppe um den bieder auftretenden Ulrich Siegmund holt das historische Rekord-Ergebnis und setzt sich an die Spitze – während die Parteien der Mitte fassungslos auf die Trümmer ihrer eigenen Strategielosigkeit blicken!

Man muss sich dieses Fernsehschauspiel der Extraklasse einmal auf der Zunge zergehen lassen! In den Studios spulen Alice Weidel, Beatrix von Storch und die versammelte Gefolgschaft ihre gewohnte Phrasendrescherei ab, während die Kameras panisch auf die geschockten Gesichter der Altparteien schwenken. Die CDU stürzt auf ein hysterisches Tiefstmaß ab – und die SPD jubelt stoisch über Ergebnisse knapp über der Wahrnehmungsgrenze, als hätte sie soeben die absolute Mehrheit errungen!

Der Denkzettel-Mythos und das Bedenken-Getöse

Seit Jahren predigen Bedenkenträger aus Politik und Wissenschaft stur dieselbe Gebetsmühle: Ein Parteiverbot sei ja gar nicht „vermittelbar“, schließlich könne man so vielen besorgten Wählern doch nicht die politische Heimat nehmen. Es seien doch alles gar keine Rechtsextremisten, sondern bloß verärgerte Bürger, die den „Etablierten“ einmal den Marsch blasen wollen!

Diese argumentative Nebelkerze hat historische Tradition. Nach 1945 wollte bekanntlich auch kein einziger NSDAP-Wähler jemals ein Nazi gewesen sein – die Entnazifizierungskommitees trafen damals schließlich fast ausschließlich auf heimliche Widerstandskämpfer und irregeführte Mitläufer! Wer aber im Jahr 2026 aus reinem Trotz eine erwiesen gesichert rechtsextreme Truppe wählt, kriegt keinen Denkzettel geliefert, sondern sägt eigenhändig an den Stelzen der eigenen Demokratie.

Schnittmengen des Grauens

Wenn CDU-Funktionäre am Wahlabend stramm betonen, es gäbe „keinerlei Schnittmengen“, ist das vor allem Pfeifen im dunklen Walde. Wer den rechten Rand durch jahrelanges Geschwafel, Untätigkeit bei Reallöhnen und Daseinsfürsorge selbst großgefüttert hat, sollte sich nicht wundern, wenn das Monster am Ende den Wahlsieger stellt!

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Politik weiter zuschaut, wie der blaue Sumpf die Macht übernimmt, braucht man sich über die Katastrophe von morgen nicht mehr zu wundern. In diesem Sinne: Kühlen Kopf bewahren, Beine hoch und ab ins Bett! Mahlzeit!

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