Freitag, 17. Juli 2026

Das Cum-Ex-Hütchenspiel: Wie Klingbeils 26-Punkte-Plan die Kassen-Trottel jagt und die Milliarden-Rehe laufen lässt

Es ist Sommer im Jahr 2026, und im Berliner Regierungsviertel hat man anscheinend urplötzlich das soziale Gewissen und den Jagdinstinkt wiederentdeckt. Unter ohrenbetäubendem PR-Getöse präsentieren SPD-Chef Lars Klingbeil und SPD-Finanzexpertin Stefanie Hubig den neuesten Geniestreich der Bundesregierung: Einen stolzen 26-Punkte-Plan gegen Steuerbetrug! Man reibt sich fassungslos die Augen und möchte den ministerialen Hanswürsten im Chor zurufen: „Wieso eigentlich erst jetzt, ihr Blitzmerker?!“ Doch die Antwort liegt so glasklar auf der Hand, dass es eigentlich schon wehtut: Weil die ganz großen, organisierten Raubzüge der Finanzelite – namentlich die Cum-Ex- und Cum-Cum-Milliardengrabschereien – mittlerweile so gut wie alle verjährt oder im bürokratischen Dickicht der Bundesländer sanft entschlafen sind!

Weggelobte Ermittler und das schreckhafte Milliarden-Reh

Erinnern wir uns kurz zurück: Als fähige Ermittlerinnen wie Anne Brorhilker mit echtem Elan und Biss darangingen, den Sumpf trockenzulegen, wurden sie vom System mit einer Vehemenz ausgebremst, schikaniert und kleingehalten, bis sie frustriert den Bettel hinwarfen. Pro forma hat man dann drei oder vier Alibi-Gauner vor den Kadi gezerrt und zu lächerlichen Bewährungs- oder Mindeststrafen verurteilt – schließlich waren die Herren im feinen Zwirn ja alle schon so alt, zeigten ganz späte Reue und überhaupt muss man ja „menschlich bleiben“! Es gilt eben das ungeschriebene Staatscredo: Die kleinen Fische hängt man, die fetten Haie lässt man laufen!

Denn das große Kapital, das uns seit Jahrzehnten ungestraft um zweistellige Milliardenbeträge prellt (und zwar nicht durch einfaches „Hinterziehen“, sondern durch das dreiste zweifache Zurückfordern von Steuern, die vorher überhaupt niemand gezahlt hat!), wird vom Staat traditionell mit samtenen Glacéhandschuhen angefasst. Bloß nicht das „schreckhafte Rehlein“ verschrecken! Kaum schaut man nämlich mal etwas genauer hin, hoppst das scheue Kaptial-Reh auch schon über die Grenze in die nächste Steueroase, wo es sich wieder ungestört fettfressen kann.

Der Verdacht mäht den Rasen

Und während die Milliarden-Rehe im tiefen Unterholz des globalen Finanzsystems grasen, erklärt der neue 26-Punkte-Plan erst mal den ganz normalen Steuerzahler zum potenziellen Kriminellen. Da schwillt dem ehrlichen Steuerbürger doch direkt die Halsschlagader an! Unter dem Deckmantel von „KI-Einsatz“ und „neuen Zollstellen“ rüstet sich der Staat aus, um dem Kassen-Trottel auf die Finger zu schauen. Hast du etwa einen Beleg in der Steuererklärung falsch angegeben? Oder dem Nachbarn am Samstag geholfen, den Rasen zu mähen, und dafür ein kaltes Bier und einen Zehner eingesteckt? Herzlichen Glückwunsch, die staatliche KI-Spürnase schlägt sofort Alarm: Schwerer Verdacht auf Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung!

Versteht uns nicht falsch: Die Verfolgung von Steuerdelikten ist absolut richtig und überfällig. Aber man muss doch verdammt noch mal auf dem Teppich bleiben und endlich anerkennen, dass der Fisch beim Steuerbeschiss eindeutig vom Kopf her anfängt zu stinken! Doch genau da, wo es wehtun würde, passiert erstaunlich wenig.

Wo ist das Ehrenwort, Helmut?

Es wird höchste Zeit für eine bedingungslose, rücksichtslose Aufklärung dieses jahrzehntelangen Milliarden-Raubzugs. Aber die Verantwortlichen von damals schweigen im feuchten Grab. Ein Wolfgang Schäuble ist schon lange tot und kann für seine schützende Hand über den Finanzmärkten nicht mehr geradestehen. Und auch Helmut „Birne“ Kohl weilt längst nicht mehr unter uns und muss niemandem mehr sein dubioses „Ehrenwort“ geben, um die schwarzen Kassen der konservativen Seilschaften zu decken.

Der Machtfaktor zieht das bittere Fazit: Klingbeils 26-Punkte-Plan ist nichts weiter als eine Nebelkerze vor den Wahlen, um dem geplagten Volk Handlungsfähigkeit vorzugaukeln, während man den kleinen Mann rasiert und die Großkopferten in ihren ledernen Fauteuils ungestört die Sektkorken knallen lassen. Bewegt euch endlich, ihr Berliner Hanswürste, und jagt die echten Gangster, anstatt dem ehrlichen Bürger den Rasenmäher wegzupfänden! Mahlzeit!

Was haltet ihr von Klingbeils und Hubigs neuem 26-Punkte-Plan gegen Steuerbetrug? Glaubt ihr auch, dass dieser Vorstoß nur dazu dient, den kleinen Bürger mit KI-Überwachung zu drangsalieren, während die Cum-Ex-Milliardäre lachend in der Verjährung sitzen? Schreibt mir eure ungeschminkte Meinung in die Kommentare!

Weiterführende Links:

-  26-Punkte-Plan Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen (Artikel auf                 spiegel.de vom        16.7.2026)

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