Wenn man glaubt, das geopolitische Niveau unter der Ägide von Donald Trump hätte den absoluten Tiefpunkt erreicht, kommt von der Social-Media-Werkbank des Weißen Hauses garantiert noch ein neuer, tieferer Kellerraum. Das jüngste Drama nach dem G7-Gipfel im französischen Évian spottet jeder Beschreibung. Die Welt titelt fassungslos: „‚Sie bat wieder und wieder um ein Foto mit mir‘ – Trump will nicht mehr Melonis Freund sein“. Es ist nicht zu fassen. Dieser Schwachkopf im Kostüm eines Präsidenten maßt sich Dinge an, für die sich jeder andere Staatschef der Erde in Grund und Boden schämen würde. Aber Trump kennt keine Grenzen. Nichts ist zu absurd, zu dümmlich oder zu peinlich, als dass er es nicht noch zwei Stufen weiterdrehen würde.
Erzählen wir die Scharade von vorn. Da reist der wahrlich Prächtige nach Frankreich, unterschreibt zwischen Tür und Angel das sogenannte „Rahmenabkommen“ mit dem Iran – was in Wahrheit nichts weiter ist als eine völlig belanglose, butterweiche Absichtserklärung, um überhaupt erst mal Verhandlungen zu beginnen. Aber hey, für Fox News reicht das, um die totale Kapitulation der USA vor den Mullahs als den „Sieg des Jahrhunderts“ zu verkaufen!
Das aufgeblasene Ego am Boden: Das Logistik-Wunder des JD Vance
Eigentlich hätten gestern in der Schweiz die echten Konsultationen der USA mit Teheran starten sollen. Doch Trumps Vize JD Vance blies den Termin kurzerhand ab. Offizielle Begründung aus Washington: „logistische Gründe“. Man darf vermuten: Es gab in der gesamten US-Air-Force schlicht kein Transportflugzeug, das groß genug gewesen wäre, um Vance, sein gähnend leeres Gedankenfach und sein gigantisch aufgeblasenes Ego gleichzeitig über den Atlantik zu fliegen!
Stattdessen schickte der übergroße Meister am heutigen Samstag seinen ebenso dämlichen wie unfähigen Chefunterhändler Wittkoff in die Schweiz. Zusammen mit Trumps Schwiegersohn-Konstrukt wird dieser Flachzange zweifellos ein ähnlich imposantes Ergebnis gelingen: Die totale Demontage amerikanischer Außenpolitik. Es hat schon handfeste Gründe, warum vom genauen Inhalt dieses „Vertrages“ absolut nichts an die Öffentlichkeit dringt. Man hat im Weißen Haus schlicht panische Angst, dass selbst der allerbehäbigste MAGA-Anhänger in den Tälern von Kentucky so langsam begreift, was für einen Totalausfall er da ins Oval Office gewählt hat.
Stiefellecken reicht nicht: Meloni auf den Knien?
Dabei lief für Trump in Évian doch eigentlich alles wie geschmiert. Die G7-Regierungschefs krochen ihm brav in den Allerwertesten, leckten die Stiefel und unser Kandesbunzler Fritze Merz glaubte in akuter Realitätsverweigerung sogar erkannt zu haben, dass der Donald dem europäischen „Geschwätz“ ganz aufmerksam und konstruktiv zugehört habe. Doch dieses glanzvolle Ergebnis war dem Ego-Monster aus Washington wohl noch eine Spur zu bescheiden. Da musste zum Abschluss noch ein richtiger Knaller her!
Und so setzte sich Trump vor ein italienisches Fernsehteam und goss kübelweise Gülle über Giorgia Meloni aus. Bis eben noch war er Feuer und Flamme für diesen rechten Besen aus Rom, doch nun tönte er großspurig, die italienische Regierungschefin habe ihn, den größten, schönsten und heiligsten Präsidenten aller Zeiten, regelrecht angefleht, angebettelt und auf Knien darum ersucht, doch bitte, bitte ein persönliches Foto mit ihm machen zu dürfen – einzig und allein aus dem verständlichen Antrieb heraus, sich im göttlichen Glanze seiner Majestät sonnen zu dürfen!
Fazit: Die Quittung aus Rom
Die Antwort aus Italien kam prompt und eiskalt: Italien und erst recht Meloni flehen nicht. Niemals! Eine herbe Klatsche für den Meister-Egozentriker. Aber seien wir ehrlich: Es ist davon auszugehen, dass sich bis zur Stunde im Weißen Haus noch überhaupt niemand getraut hat, dem schlafenden Riesen diese unangenehme Wahrheit mitzuteilen. Man will den gealterten Herrscher in seinem Ballsaal schließlich nicht beim Verdauen der Hamburger stören.
Der Machtfaktor stellt fest: Wer solche Verbündeten hat, braucht definitiv keine Feinde mehr. Trump demontiert die westliche Allianz im Stundentakt für ein bisschen persönliche Eitelkeit. In diesem Sinne: Allseits einen guten Abend und passen Sie auf, mit wem Sie sich fotografieren lassen! Mahlzeit!
Was haltet ihr von Trumps neuestem Ego-Trip gegen Giorgia Meloni? Ist das der endgültige Bruch im Lager der internationalen Rechtspopulisten, oder nur das übliche post-pubertäre Gehabe aus dem Weißen Haus? Schreibt mir eure ungeschminkte Meinung in die Kommentare!
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