Sonntag, 8. November 2026

Pasta statt Klima, Söder statt Führung: Wie Friedrich Merz das Kanzleramt zur Schmollecke degradiert!

Es ist Sonntag, der 8. November 2026 – und aus dem Berliner Kanzleramt steigt der wohlige Duft frisch gehobelter Trüffel auf, während die politische Führung der Bundesrepublik im tiefsten Dornröschenschlaf versinkt! Während sich die Weltgemeinschaft beim internationalen Klimagipfel um die Zukunft des Planeten sorgt, glänzt Bundeskanzler Friedrich Merz durch demonstrative Abwesenheit. Die Begründung für die Absage des Regierungschefs? Wichtige Termine im heimischen Schmaus-Segment! Merz feierte lieber im noblen Kreis der Familie seinen Geburtstag beim ebenso noblen Italiener. Dass Opposition, Grüne und Aktivisten ob dieser Prioritätensetzung die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, lässt den Sauerländer Kapitän gewohnt kalt. Man frägt sich darob unwillkürlich, ob es nicht igendeinen halbwegs schlauen Kopf im Kanzleramt gibt, der dem bebrillten Glatzenkönig mal steckt, wie das, was er da für gewöhnlich treibt, beim gemeinen Volk so ankommt?

Doch die kulinarische Auszeit passt wie die Faust aufs Auge zur parlamentarischen Arbeitsverweigerung des Kanzlers! Seit Jahren steht fest, dass die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geregelt werden muss. Und was liefert der Macher aus Arnsberg? Nichts! Statt Führungsstärke zu beweisen und aus den Reihen der CDU eine würdevolle Persönlichkeit zu präsentieren, ließ Merz den bayerischen Landesvater Markus Söder einfach gewähren. Das Ergebnis: CSU-Frau Ilse Aigner zog bei Instagram mit den Worten „Auch in Zukunft gibt es viel zu tun“ bereits die Bilanz ihrer Landtagszeit und wurde parteiübergreifend zur Wunschkandidatin gekürt.

Die totale Kapitulation vor dem bayerischen Macht-Kalkül

Dass sich nun SPD, Grüne und Teile der Union begeistert hinter die bayerische Personalie stellen, ist die finale Demütigung für das Kanzleramt. Während Merz noch am Barolo nippt, entsorgt Söder seine schärfste parteiinterne Rivalin elegant nach Berlin und diktiert der Bundes-Union mal eben den Schicksalsweg des höchsten Staatsamtes. Wer eine solche Vakanz derart verschläft, vergeigt, versemmelt und hinterherwackelt wie die alte Fasenacht, hat den Anspruch auf politische Gestaltung auf der Speisekarte des Italieners niedergeschrieben, so wie einstens die angekündigte Steuererklärung auf einem Bierfilz. Geblieben ist von dieser genialen IDee eh nur der Filz.

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer Klima-Krisen weglächelt und sich vom Koalitionspartner vorführen lässt, hat kein Führungsmandat, sondern einen Dauerplatz im Schmollwinkel verdient. In diesem Sinne: Guten Appetit, bayerisches Grußwort abholen & Mahlzeit!

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