Montag, 2. November 2026

Der Leichte Krampfhubschrauber: Wie die Bundeswehr für 2,5 Milliarden Euro Platzpatronen kauft!

Es ist Montag, der 2. November 2026 – und aus dem BAAINBw in Koblenz steigt wieder einmal der beißende Rauch absoluten Beschaffungs-Versagens auf! Die stolze Präsentation der neuen Kampfhubschrauber-Flotte vom Typ H145M durch Verteidigungsminister Boris Pistorius entpuppt sich als der teuerste PR-Rohrkrepierer der jüngeren Truppengeschichte. Für stolze 2,5 Milliarden Euro kaufte die Bundeswehr Dutzende Exemplare der eigentlich zivilen ADAC-Rettungsflug-Kiste bei Airbus, um sie per Umrüstung zum Leichten Kampfhubschrauber aufzumotzen. Das einzige Manko beim Schnäppchen: Die Hubschrauber können zwar wunderbar durch die Luft knattern, sind aber auf absehbare Zeit völlig unfähig zu schießen oder zu kämpfen!

Genießt diesen bajuwarisch-deutschen Behörden-Schildbürgerstreich einmal in aller Lehnt euch in euren Ohrensesseln zurück und dann setzt die Schnapsflasche an und versucht euch dieses Desaster schnellstmöglich schön zu saufen! Die vorgesehene 20-Millimeter-Bordkanonen-Munition ist wegen einer elektrostatischen Empfindlichkeit des Anzündhütchens derart unsicher, dass den Piloten das Abfeuern strengstens verboten ist. Wenn das die geplante Abschreckung an der NATO-Ostflanke sein soll, klopfen sich die Generäle im Kreml, vor lachen laut brüllend, auf strammen Oberschenkel. Besser kann man eine Armee im Ernstfall gar nicht entwaffnen!

Planungschaos mit Ansage & Gefährdung der NATO-Zusagen

Dass man bei den Militärstrategen im Ministerium den Aufwand unterschätzte, ein hubschraubendes Zivilmuster zum kampffähigen Fluggerät umzurüsten, setzt der Historie peinlicher Bundeswehr-Einkäufe die Krone auf. Während die Beschaffung von Lenkflugkörpern für weitere 384 Millionen Euro bereits im Haushaltsausschuss durchgewunken werden soll, schlägt der Bundesrechnungshof Alarm: Die Schussversuche mussten wegen Steuerungsproblemen abgebrochen werden, und der Zeitplan bis 2029 steht in den Sternen. Wer Verträge unterschreibt, ohne das Gerät vorher auf seine Funktionsfähigkeit zu testen, betreibt keine Landesverteidigung, sondern reines Geldverbrennen! Und irgendwie erinnert mich das auch ein bisschen an Andy Scheuers Mautdesaster, von dem jeder, der es wissen wollte auch wissen musste, dass das in die schicken nadelgestreiften Unterhosen geht!

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn der Leichte Kampfhubschrauber zum Leichten Krampfhubschrauber mutiert, sollte die Bundeswehr lieber gleich Tretboote für die Marine ordern. In diesem Sinne: Gehörschutz aufsetzen, Munition prüfen aber auf keinen Fall abschießen & Mahlzeit!

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