Freitag, 6. November 2026

Der Dirndl-Diktat der 5-Prozent-Partei: Wie Söder und die Aigner ganz Berlin vorführen!

Es ist Freitag, der 6. November 2026 – und durch die Gänge des Berliner Kanzleramts hallt das verunsicherte Schweigen eines Bundeskanzlers, dem das Staatsvolk zuschaut, wie ihm das Heft des Handelns eiskalt entgleitet! Oder wie es ihm der bayrische Master of Disaster, genannt der Söderer Markus, aus den Händen windet! Während Friedrich Merz tagelang nebulös ankündigte, es müsse nun dringend eine Frau an der Spitze des Staates werden, schaffte Markus Söder im Münchner Festzelt schlichtweg Fakten: Ilse Aigner soll ins Schloss Bellevue einziehen! Statt Kante zu zeigen, nickt die Union den bayerischen Alleingang brav ab, während Söder seine größte parteiinterne Konkurrentin aus München elegant nach Berlin entsorgt.

Man muss sich diesen politischen Kollektiv-Taumel einmal in all seiner Schändlichkeit vergegenwärtigen! Plötzlich stimmen auch noch sozialdemokratische Landesväter wie Dietmar Woidke und grüne Ministerpräsidenten wie Cem Özdemir in die hemmungslosen Lobhudeleien ein. Da wird die bayerische Landtagspräsidentin fraktionsübergreifend zur „Brückenbauerin“ und „perfekten Kandidatin“ hochgejazzt – als hätte die politische Konkurrenz vergessen, wie despektierlich die CSU jahrelang jeden SPD-Vorschlag fürs höchste Staatsamt niedergebrüllt hat! Oder wie die Union die SPD-Kandidat:In Frauke Brosius-Gersdorf für eines der höchsten Richterämter völlig zu Unrecht abqualifizierte? Ich fände den richtigen Zeitpunkt für eiskalte Rache gekommen, denn die wird am Besten eiskalt serviert, wie schon Sheldon Cooper in "The Big Bang Theory" eiskalt klar machte!

Die Bajuwarisierung der Republik

Dass eine Regionalpartei, die bundesweit kaum die Fünf-Prozent-Hürde knackt, der gesamten Republik ihren Personalstempel aufdrücken will, grenzt an parlamentarische Realsatire. Wo sind eigentlich die eigenen Profilträgerinnen der Kanzlerpartei geblieben? Wer sich ohne Gegenwehr in den Ameisenhaufen bayerischer Machtansprüche setzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn aus dem Schloss Bellevue künftig nur noch weiß-blaue Bierzelt-Diplomatie gesendet wird. Und/oder die Neujahrsansprache im schicken Dirndl? Alter, was ist nur los mit euch Genossen?

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Bundespräsidentinnen-Frage zum bayrischen Nachrücker-Spiel verkommt, hat der Kanzler die Führung eiskalt verschlafen. Wobei, hat er die Führung jemals inne gehabt, außer beim öffentlichen Dummschwätz-Bingo? In diesem Sinne: Dirndl-Diplomatie durchschauen, Rückgrat zeigen & Mahlzeit!

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