Es ist Freitag, der 2. Oktober 2026 – und aus dem Weißen Haus weht wieder der gewohnte Sound von gepflegtem Größenwahn! Kaum gab es auf einem Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv Unregelmäßigkeiten, tritt Donald Trump vor die Mikrofone und droht dem Iran vorsorglich mit Vernichtungsschlägen. „Sie werden sehr hart getroffen!“, tönt der Feldherr in Parka-Attitüde. Man fragt sich unwillkürlich: Will Donny den Iran jetzt endgültig in die Steinzeit bomben oder bittet er die NATO-Partner vorher nur noch schnell um ein paar Millionen Barrel Diesel-Reserven, um die US-Spritpreise pünktlich vor den Midterm-Wahlen zu drücken?
Man muss sich diese bildschöne Selbsteinschätzung einmal auf der Zunge zergehen lassen! Trump schwafelt vor Journalisten ernsthaft davon, seine Politik sei „perfekt, vielleicht sogar noch besser“, aber die böse PR verkaufe seine Wundertaten einfach nicht gut genug. Das kommt uns doch verdammt bekannt vor! In Berlin leidet Kanzler Friedrich Merz an genau demselben Wahrnehmungssyndrom: Die Reformen sind spitze, nur das Volk versteht das Genie im Kanzleramt einfach nicht!
Die magischen 10 Prozent
Dass Fritze Merz in den Umfragen regelmäßig die Beliebtheitshürde nach unten reißt, ficht die Unions-Granden nicht an. Dass immerhin noch rund 10 % der Deutschen an seine glanzvolle Arbeit glauben, ist schließlich eine solide Basis – vor allem, wenn man bedenkt, dass es sich dabei exakt um jene 10 % der Gesellschaft handelt, die bereits 90 % des Gesamtweltvermögens auf dem Schweizer Festgeldkonto bunkern!
Ob Donny in Washington oder Fritze in Berlin: Wenn die eigene Politik im Eimer ist, erklärt man schlicht die Berichterstattung zum Feindbild. PR-Probleme verursachen eben immer nur die anderen – während der Bürger an der Zapfsäule und im Supermarkt den echten Preis bezahlt!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer glaubt, mit leeren Drohungen und Schönrednerei die Massen zu ködern, hat die Quittung an der Wahlurne sicher. Und diese Rechnung wird ihm sicher nicht gefallen, so viel steht mal fest. In diesem Sinne: Diesel bunkern, Wahlergebnisse abwarten & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- "Werden sehr hart getroffen" - Trump droht Iran mit Konsequenzen im Fall von Beteiligung an Flydubai-Vorfall (Artikel auf n-tv.de vom 2.10.2026)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen