Es ist Donnerstag, der 15. Oktober 2026 – und im internationalen Diplomatie-Zirkus herrscht große Überraschung: Wolodymyr Selenskyj hat öffentlich erklärt, er fühle sich von US-Präsident Donald Trump und der Administration in Washington „verraten“. Eine Feststellung, bei der man in europäischen Hauptstädten eigentlich nur müde lächeln kann. Denn die berechtigte Frage lautet vielmehr: Wer zur Hölle fühlt sich von dieser egomanischen Führung im Weißen Haus eigentlich nicht, als habe man ihn/sie über die Planke gehen lassen?
Man muss sich diesen eiskalten Ausverkauf von Werten einmal in aller Seelenruhe reintun! Washington blickt auf Rohstoffe, Moskau giert nach Land – und die Europäer üben sich in geduldetem Schulterzucken. Man erinnere sich nur mal an Friedrich Merz: Als Oppositionsführer forderte der heutigen Kanzler noch forsch die unverzügliche Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an Kiew. Kaum saß der Fritze im Kanzleramt, schrumpfte die große Klappe zur haushaltstechnischen Entschuldigungs-Arie zusammen. Zu teuer, zu kompliziert, zu wenig auf Lager! Und überhaupt...
Geopolitisches Chaos von Washington bis Nahost
Dass Washingtons Rückgrat derzeit die Konsistenz von Wackelpudding besitzt, zeigt sich an allen Fronten. Während der Oberbefehlshaber im Oval Office auf Social Media fiktive Siege feiert, demonstrieren die zerlumpten militärischen Amateure der Huthi-Rebellen der Welt, wie man US-Einfluss im Nahen Osten einfach ignoriert. Wer einen verlässlichen Partner sucht, ist beim aktuellen Hausherrn im Weißen Haus an der völlig falschen Adresse.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer seine Sicherheit auf das Wort eines populistisch getriebenen US-Präsidenten baut, wird am Ende eiskalt abserviert. In diesem Sinne: Augen auf bei der Partnerwahl, Arsch in der Hose haben, Rückgrat zeigen & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine - Selenskyj erklärt, er fühle sich von Trump »verraten« (Artikel auf spiegel.de vom 15.10.2026)
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