Es ist Dienstag, der 13. Oktober 2026 – und aus dem Kanzleramt weht der süße Duft gigantischer Wohltaten! Kanzler Friedrich Merz hat nach der zweitägigen CDU-Klausur die große politische Sensation verkündet: Die Stromsteuer soll nun endlich auf das EU-Minimum gesenkt werden. Ein gewaltiges Versprechen – bis man den Taschenrechner zückt! Für eine vierköpfige Familie bedeutet diese historische Entlastung rechnerisch rund 90 Euro im Jahr. Oder auf den Monat heruntergebrochen: Sagenhafte 7,50 Euro!
Man muss sich diese bildschöne Scheinheiligkeit einmal in aller Seelenruhe reintun! Jahrelang wurden Großkonzerne und energieintensive Industrien mit üppigen Sonderregeln gepampert, während der einfache Steuerzahler die volle Zeche blechte. Und kaum hat sich Bärbel Bas als letzte soziale Mahnerin aus der Regierung verabschiedet, packt der Kanzler die ganz große Beruhigungspille aus. Wer braucht schon echte Reformen, wenn er vom Staat dreizehn Cent am Tag geschenkt bekommt?
Klingbeils Haushalts-Jammer & Söders Weißwurst-Schweigen
Doch die Posse geht noch weiter: Finanzminister Lars Klingbeil äußert prompt schwere Zweifel an der Bezahlbarkeit der 5,4-Milliarden-Maßnahme. Unterdessen beteuert Bayerns Landesvater Markus Söder brav, man habe Bärbel Bas doch niemals drangsaliert – um sich schnell die nächste Weißwurscht zwischen die Zähne zu schieben, bevor die Kameras wieder laufen.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn die Bundesregierung 7,50 Euro im Monat als Durchbruch verkauft, ist das keine Finanzpolitik, sondern ein Schlag ins Gesicht aller Bürger. In diesem Sinne: Weißwurscht fressen, Alibi-Cent sparen & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Bundesregierung - Merz will Stromsteuer senken – Klingbeil äußert Zweifel an Finanzierung (Artikel auf deutschlandfunk.de vom 13.10.2026)
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