Wasser statt Wahrheit: Donald Trump will den Presseraum fluten und Journalisten versenken. Quelle: Bloomberg / Bloomberg via Getty Images
Man muss sich diesen architektonischen Rachefeldzug des Hausherrn einmal in aller Seelenruhe reintun! Nachdem die Außenbecken-Träume des Präsidenten an zweifelhaften Bauunternehmern und unglücklichen Teppichmesser-Affären im Rahmen demokraticher Provokationen leider gescheitert sind, wird die Kontrolle über die Berichterstattung nun per Badehose gelöst. Wer braucht schon Pressefreiheit und unangenehme Fragen zur drohenden Kapitulation der freien Welt, wenn man stattdessen im eigenen Palast mit frischem Chlorwasser herumplanschen kann?
Ein Swimmingpool für die Autokratie
Dass Trump selbst treue MAGA-Hofberichterstatter aus dem Raum fegen will, unterstreicht den Endzustand der paranoiden Isolation. Wenn Argumente fehlen und die Geopolitik im Desaster endet, wird die Öffentlichkeit einfach ausgesperrt. Ob die nächste blondierte Pressesprecherin dann im Bikini am Beckenrand die Weltlage erklärt oder gleich mit dem Präsidenten auf Tauchstation geht, ist im MAGA-Kosmos eigentlich auch schon egal. Obwohl sich diese präsidiale Flachzange besser niemand in der Badehose vorstellen müssen sollte (oder vielleicht gar ganz ohne?).
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer Medien durch Swimmingpools ersetzt und Demokratien mit absoluter Dummheit flutet, hat vor der Realität kapituliert. Man sollte ihm vielleicht die Baupläne des Führerbunkers in Berlin schicken, damit er sich richtig sicher und völlig isoliert von der bösen Welt fühlen kann. In diesem Sinne: Badehose einpacken, Pressefreiheit verteidigen & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Richtungsstreit in den USA - Trump will offenbar die gesamte Presse aus dem Weißen Haus verbannen (Artikel auf spiegel.de vom 21.10.2026)

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