Es ist Freitag, der 16. Oktober 2026 – und aus den Berliner Ministerien weht wieder einmal der eiskalte Wind weltfremder Abstrusität! Die Koalition hat das nächste Steuer-Monster von der Leine gelassen: Die Tabaksteuer wird so massiv nach oben geschraubt, dass die Schachtel Markenzigaretten demnächst bei schwindelerregenden 14 Euro landet! Während der Gesundheitsminister stolz von Prävention schwafelt und der Finanzminister auf Milliarden für die klamme Staatskasse hofft, wird an der Basis das Licht ausgeschaltet.
Man muss sich diesen Frontalangriff auf die deutsche Kioskkultur einmal in aller Seelenruhe auf der Zunge zergehen lassen! Die kleinen Kiosk- und Trinkhallenbesitzer – jahrzehntelang das (a)soziale Auffangbecken im Quartier – verlieren ihre Kundschaft an unbezahlbare Preise. Wer nach Feierabend noch ein Bierchen oder eine Schachtel Fluppen holen will, überlegt sich das künftig dreimal. Staatliche Hilfe oder Subventionen für das bedrohte Gewerbe? Fehlanzeige! Wer nicht mehr mitkommt, darf sich am Ende stramm in die Schlange fürs Bürgergeld einreihen. Wo früher in den 50er und 60er Jahren für n Groschen Brause kauften oder Sammelbildchen von Tarzan und Jane mit Original Affensprache drauf, wird heute gesoffen, geraucht, gedealt und unsittlich berührt, was das Zeug hält!
10 Euro Zukunfts-Almosen erst ab 65!
Doch die Bundesregierung legt noch eine Schippe drauf und verkauft die nächste Großtat: Die sogenannte „Frühstart-Rente“! Für Kinder gibt es künftig fantastische zehn Euro im Monat vom Staat, die gewinnbringend am Aktienmarkt angelegt werden sollen. Der Haken bei diesem Anlage-Spektakel? An die angesparten Brosamen kommen die Kinder erst an ihrem 65. Geburtstag heran! Während sozial schwache Eltern an der Trinkhalle den Frust ertränken, baut der Staat für das Jahr 2085 eine Rente auf, die bis dahin wahrscheinlich nicht einmal für einen Kasten Bier reicht.
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer den klitzekleinen Mini-Mittelstand ruiniert, und den Bürgern gleichzeitig selbst das Geld aus der Tasche zieht und das als Zukunfts-Vorsorge verkauft, betreibt keine Politik, sondern Realsatire auf dem Rücken der Schwächsten. In diesem Sinne: Spritze setzen, Blutzucker senken & Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Steuererhöhung - Welche Tabakware wie viel teurer wird (Artikel auf tagesschau.de vom 16.10.2026)
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