Es ist Mittwoch, der 16. September 2026 – und aus den Archiven des Bundesgesundheitsministeriums weht wieder einmal der vertraute, süßlich-faulige Duft von freihändigen Milliarden-Vergaben und schwarzem Filz! Wie eine aktuelle Recherche von Tagesschau und SWR auf Basis neu aufgetauchter E-Mails enthüllt, wusste der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn bei seinen berüchtigten Maskendeals im Frühjahr 2020 sehr wohl ganz genau, was er tat – und handelte zielsicher gegen jeden Expertenrat!
Man muss sich diese betriebswirtschaftliche Glanzleistung der schwarzen Kaste einmal in aller Seelenruhe durch das Gehirn gehen lassen (so wie es auch der Herr Minister hätte wohl machen sollen, bevor er guten Gewissens das Steuergeld aus dem Fenster warf, oder quasi rausschaufelte, mit der großen Schneeschippe!): Während Fachleute und Logistiker dringend davon abrieten und Angebote für 1,95 Euro pro Maske auf dem Tisch lagen, drückte der ehrenwerte Herr Spahn im ministeriellen Alleingang das Open-House-Verfahren durch. Preis pro Maske: schlappe 5,40 Euro! Wer zahlt schon Discount-Preise, wenn man das Geld der Steuerzahler mit vollen Händen aus dem Fenster schaufeln kann?
Freihändig am Rechtsstaat und Expertenrat vorbei
Dass Ausschreibungsregeln und Ratschläge von Fachleuten bei Jens Spahn eher als lästige Deko-Elemente der Demokratie verstanden wurden, überrascht im Jahr 2026 niemanden mehr. Der Mann handelte schließlich immer „in bester Absicht“, mit reinem Gewissen und rein zufällig im Umfeld bester Parteifreunde und geschäftstüchtiger Kumpels. Wenn’s nicht das eigene Portemonnaie ist, tut die Milliarden-Zeche schließlich auch gar nicht weh!
Und während die FDP schmerzhaft erfährt, was das Volk von marktradikalem Lautsprechertum hält und reihenweise aus den Landtagen fliegt – schließlich sind sie so überflüssig wie dem Papst seine Eier –, sitzt der Unions-Spitzenkader weiterhin ungeniert in den ersten Reihen und verteilt Haltungsnoten an den Rest der Gesellschaft. Die Moral von der Geschicht: Wer 5,40 Euro pro Lappen zahlt, hat das Prinzip der Unions-Wirtschaftspolitik verstanden!
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wo andere wegen Untreue vor dem Kadi landen würden, nennt man das in der Union schlicht „hemdsärmeliges Krisenmanagement“. In diesem Sinne: Kassensturz und Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Corona-Maskenbeschaffung - E-Mails werfen neues Licht auf Spahns Masken-Deal (Artikel auf tagesschau.de vom 16.9.2026)
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