Freitag, 25. September 2026

Der Kanzler der Immobiliengrößen: Warum Fritze Merz den Mietern den Rücken kehrt!

Es ist Freitag, der 25. September 2026 – und aus den Korridoren der Unionszentrale schallt das sture „Weiter so!“ eines Bundeskanzlers, der die Kenntnisnahme der Signale aus dem Volk schlichtweg verweigert! Nach den denkwürdigen Klatschen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fällt Friedrich Merz nichts Dringenderes ein, als den Berliner Linken ihren verfassungsrechtlich verankerten Anspruch auf Vergesellschaftung großer Wohnungsbaukonzerne per Bundesgesetz verbieten zu wollen.

Man muss sich diese Prioritätenliste der christdemokratischen Kaste einmal genüsslich reintun: Mehr als ein Viertel der Berliner Wähler sowie eine breite Mehrheit beim historischen Volksentscheid forderten unmissverständlich ein Ende des Mietenhorrors. Die Antwort des Sauerländer Sauertopfs? Nicht etwa bezahlbarer Wohnraum, Schutz vor Abzocke oder der Bau von Sozialwohnungen – nein, ein schnelles Gesetz zum Schutze der Großkonzerne! Wer so handelt, beweist nicht marktwirtschaftlichen Weitblick, sondern eiskalte Klientelpolitik für Besserverdienende.

Das Schweigen zum rechten Rand

Gleichzeitig bleibt der direkte Vergleich ein Offenbarungseid: Während Fritze Merz beim Verbot von Enteignungen sofort den juristischen Holzhammer schwingt, herrscht beim Thema AfD-Verbotsverfahren seit Jahren dröhnende Ladehemmung. Gegen die eklatante Mietennot der kleinen Leute wird das Grundgesetz eilig beschnitten; gegen gesichert rechtsextreme Verfassungsfeinde hingegen wägt man ängstlich ab, um die eigenen völkischen Wählerschichten am rechten Rand ja nicht vor den Kopf zu stoßen!

Der normale Bürger – der Bandarbeiter, die Pflegekraft, der Wald-und-Wiesen-Rentner mit Nudeln und Ketchup auf dem Teller – schaut bei dieser Vorstellung in die Röhre. Wer den Leuten erzählt, sie müssten gefälligst bis 70 schuften, Urlaube streichen und die Gürtel enger schnallen, während Immobilienmultis steuerfrei Kasse machen, treibt die enttäuschte Bevölkerung erst recht in die Arme der Rechtsaußen-Demagogen.

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wenn Kanzler Merz glaubt, man müsse den Bürgern seine soziale Kahlschlag-Politik nur „besser erklären“, hat er den Schuss nicht gehört. Wer das Volk für zu blöd erklärt, seinen Abstieg zu verstehen, wird am Ende von den eigenen Quittungen begraben! In diesem Sinne: Mietverträge prüfen, Grundgesetz lesen & Mahlzeit!

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