Samstag, 8. August 2026

Die Busfahrer-Abwehr von Leipzig: Wie Dobrindt die Bevölkerung zensiert und Russland im Dunkeln lässt

Es ist Samstag, der 8. August 2026 – und die deutsche Drohnenabwehr feiert ihren historisch spektakulärsten Erfolg! Wie t-online und die Tagesschau berichten, verdankt das Land die Verhinderung einer Bluttat auf dem Flughafen Leipzig/Halle weder der Bundespolizei noch Hightech-Radarsystemen des Bundesinnenministeriums. Nein, es war ein schlichter Busfahrer, der die auf dem Boden gelandete Semtex-Drohne mit einem beherzten Fußtritt vom Rollfeld beförderte!

Man muss sich diesen Realsatire-Gipfel einmal in aller Seelenruhe auf der Zunge zergehen lassen! Während Dobrindt seit fünf Tagen mit besorgter Stirn vor Kameras faselt und eine „ganz neue Qualität der Bedrohung“ beklagt, zeigt die Praxis: Ein deutsches Sicherheitssystem existiert schlichtweg nicht. Aber wozu auch teure Abwehrtechnik bestellen, wenn man auf jedem Großflughafen einfach zwei Busfahrer im Schichtdienst stationieren kann?

Blinder Fleck nach Ost: Dobrindts Nebelkerzen

Dass Herr Dobrindt das Wort „Russland“ in seinen geschwollenen Reden tunlichst vermeidet, hat System. Bloß nicht den Kreml erzürnen – wer weiß schließlich, welche Allianzen die konservativen Kreise oder die Putin-Lakaien von der AfD und dem BSW für die Zukunft noch schmieden wollen! Stattdessen nutzt man die Gunst der Stunde für das, was man in der Union schon immer am besten konnte: Gesetzesschärfungen gegen die eigene Bevölkerung!

Überwachung ausweiten, Meinungsäußerung einschränken, Informationsfreiheit beschneiden – das verkauft sich im Sommerloch unter dem Deckmantel der „Sicherheit“ doch wie geschnitten Brot. Dass zeitgleich über Köln schon wieder die nächsten unidentifizierten Drohnen kreisen und die angebliche zweite Leipziger Drohne spurlos verschwunden bleibt, geht im Getöse der Berliner Law-and-Order-Prätendenten völlig unter.

Zynismus aus Moskau: Nur ein bisschen Entnazifizierung?

Die russische Botschaft keilt derweil gewohnt zynisch zurück und zeigt sich überaus „besorgt über eine neue Welle antirussischer Hysterie in Deutschland“. Na klar! Was bilden sich die Deutschen auch ein? Wenn seit über vier Jahren ein friedensliebendes Volk im Nachbarland unterwegs ist, wird man doch wohl noch ein paar Sprengstoff-Präsente über deutschen Frachtzentren fallen lassen dürfen!

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Angesichts der schier unendlichen Kompetenz deutscher Innenpolitik kann einem vor Stolz wirklich nur noch der Atem stocken. Wenn die Sicherheit unseres Landes am Sicherheitsschuh eines Busfahrers hängt, dann sollten wir diesem Mann schleunigst den Posten des Generalinspekteurs übergeben! Mahlzeit!

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