Dienstag, 11. August 2026

Der Stihl-Ersatz für Missmanagement: 40 Stunden schuften für den Schrott von gestern!

Es ist Dienstag, der 11. August 2026 – und aus den Chefetagen der deutschen Traditionsunternehmen schallt das gewohnte Jammern der Verantwortungslosigkeit! Wie der Spiegel berichtet, fordert STIHL-Beiratschef Nicolas Stihl im Appell an die IG Metall das endgültige Aus für die 35-Stunden-Woche. Der Tenor der Unternehmer-Elite: Die deutschen Arbeitnehmer seien schlicht verwöhnt, faul und hypochondrisch. Nun müsse länger geschuftet werden, um den Wirtschaftsstandort zu retten!

Man muss sich diese bodenlose Verdrehung der Tatsachen einmal auf der Zunge zergehen lassen! Da haben Vorstände und Top-Manager über ein Jahrzehnt lang Milliarden vergeigt und Entwicklungen verschlafen, den Diesel-Betrug zelebriert und den Wandel zur Elektromobilität ignoriert. Und was rollt heute als „Krone deutscher Ingenieurskunst“ vom Band? Überdimensionierte Panzer, die entweder völlig unbezahlbar sind oder eine Reichweite besitzen, die nicht einmal für die Fahrt zur nächsten intakten Ladesäule reicht!

Mieter raus aus den Autos, die Straßen frei für die Leistungsträger!

Wenn der ehrliche Malocher aus der Etagenwohnung sich den teuren, heimischen Elektro-Schrott nicht mehr leisten kann und stattdessen zu bezahlbaren Importen greift, platzt der Wirtschaftselite der Kragen. Die Lösung von Herren wie Stihl lautet daher: Der Arbeitnehmer soll länger arbeiten und real weniger verdienen!

Wer kein eigenes Häuschen im Grünen mit solarbestücktem Carport besitzt, ist in dieser Logik schließlich selber schuld. Sollen die Mieter doch Bus fahren oder zu Fuß gehen – das macht die Straßen wenigstens frei für die Porsche Cayenne und Luxus-Stromer der wahren „Leistungsträger“!

Lohn-Abbau als Innovations-Ersatz

Die Taktik der Arbeitgeberverbände ist so durchsichtig wie dreist: Weil man in den Entwicklungsabteilungen keine zukunftsfähigen Produkte mehr auf die Beine stellt, soll der Profit über die Schleifung der Arbeitszeit gerettet werden. Wenn die 35-Stunden-Woche unter die Abrissbirne fällt, ist der Weg frei für US-amerikanische Verhältnisse – Schuften bis zum biologischen Ausfall, während die Ladeinfrastruktur im Lande weiter vor sich hin gammelt und ein unüberschaubarer Anbieter-Dschungel den Bürgern das Geld aus der Tasche zieht.

Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Herr Stihl und seine Unternehmer-Kollegen sollten die Säge lieber an den eigenen Management-Fehlern ansetzen, anstatt den Beschäftigten den Feierabend zu rauben. Wer Schrott am Markt vorbeiproduziert, bekommt diesen nicht dadurch verkauft, dass die Bänder fünf Stunden länger laufen! Mahlzeit!

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