Es ist Montag, der 31. August 2026 – und aus der Berliner Landes-IT erreicht uns das nächste Kapitel gelebter Digitalisierungs-Komödie! Wie DIE ZEIT, der SPIEGEL und Golem berichten, sieht sich die Bundeshauptstadt einer knallharten Millionen-Erpressung gegenüber. Die Ransomware-Truppe Rhysida fordert 30 Bitcoin (rund zwei Millionen Euro) Lösegeld – andernfalls droht die Veröffentlichung von knapp sechs Terabyte gestohlener Daten aus den Eingeweiden der Verwaltung!
Man muss sich diese Salami-Taktik der Berliner Politik einmal genüsslich auf der Zunge zergehen lassen! Zunächst wiegelte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner beruhigend ab: Es seien doch bloß ein paar offene Geodaten entwendet worden. Als die Erpresser im Darknet dann Ausrisse von Dokumenten mit dem Stempel „Vertrauliche Personalsache“ hochluden, musste die Senatskanzlei kleinlaut einräumen, dass wohl doch etwas mehr im Argen liegt.
Die „GUS-Wasserpfeifen“ und das große Schweigen
Woher die Truppe namens Rhysida kommt, ist in Fachkreisen längst kein Geheimnis mehr: Ursprung und Netzwerk liegen tief im Gebiet der „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“ (GUS) verwurzelt – also genau in jenem Dunstkreis, der dem Kreml sehr nahesteht. Doch statt den Urhebern dieser hybriden Attacken glasklar die Stirn zu bieten oder Ross und Reiter beim Namen zu nennen, flüchtet man sich im Roten Rathaus lieber in betretenes Stillschweigen. Man wählt die Strategie des gepflegten Wegduckens – während im Darknet der Lösegeld-Countdown unbarmherzig heruntertickt!
Wenn es darum geht, dem Bürger bei der Verwaltung das Papierformular aufzuzwingen, ist der Staat mit voller Härte da. Doch wenn echte Cyber-Kriminelle die Landesnetzwerke filetieren, herrscht argumentative Apathie.
Zeit für digitale "Hackbacks"?
Anstatt tatenlos zuzusehen, wie vertrauliche Akten im Netz verhökert werden, fordern Experten längst robuste Gegenmaßnahmen. Wie wäre es mit ordentlichen „Hackbacks“ der eigenen Dienste – und der direkten Entnahme des Schadenersatzes aus den Staatskassen der mutmaßlichen Hintermänner?
Der Machtfaktor zieht das unbarmherzige Fazit: Wer glaubt, die Bedrohung hybrider Angriffe durch Schweigen und Schönreden aussitzen zu können, hat auf dem Parkett der modernen Sicherheitspolitik absolut nichts verloren. In diesem Sinne: Gute Verrichtung bei der Arbeit morgen! Mahlzeit!
Weiterführende Links:
- Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: Berliner Senatskanzlei schweigt zu Erpressung durch Hacker (Artikel auf zeit.de vom 29.8.2026)
- BerlinHacker fordern rund zwei Millionen Euro in Bitcoin vom Land Berlin (Artikel auf tagesschau.de vom 29.8.2026)
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