Samstag, 25. Juli 2026

Der älteste 16-Jährige der Weltpolitik: Philipp Amthor, das Kanzleramt und die hohe Kunst des gepflegten Gewäschs

Es ist Samstag, der 25. Juli 2026 – und während sich der ehrliche Bürger das Brötchen zum Wochenend-Frühstück schmecken lässt, dreht sich das Postenkarussell in der Bundeshauptstadt munter weiter. Die neueste Errungenschaft im merz’schen Kabinetts-Zirkus: Philipp Amthor! Der Mann, der als vollkommen von Selbstzweifeln unbeleckter Social-Media-Großmeister mit der Attitüde eines frühzeitig gealterten Kleinkindes durch die Flure des Reichtags hüpft, hat endlich eine neue Spielwiese gefunden. Er soll nun die Arbeit der Bundesregierung mit den Bundesländern „koordinieren“ – was auch immer diese hochtönende Nebelkerze in der Praxis bedeuten mag!

Unverzichtbar für sich selbst: Ein Spaltpilz im Kanzleramts-Dunstkreis

In den Medien heißt es feierlich, Amthor habe sich „unverzichtbar“ gemacht. Man fragt sich allerdings unwillkürlich: Für wen eigentlich – außer für sein eigenes Ego und sein Bankkonto? Der jungdynamische Bausparer der Union verkörpert das moderne Karriere-Rezept der C-Parteien in Perfektion: Immer dem warmen Geld hinterher, frei von lästigen Interessenkonflikten und immer dort zur Stelle, wo es aus den Ritzen der Macht schön warm herausdampft!

Dass er vom eigentlichen Verfassungs- und Föderalismus-Thema oft so viel Ahnung hat wie ein Eimer Wasser vom Fliegen, wird ihn garantiert nicht daran hindern, seine unmaßgebliche Meinung ununterbrochen in jedes Mikrofon zu lamentieren. Als jugendlich getarnter Spaltpilz versteht er es schließlich wie kein Zweiter, konservative Phrasen zu dreschen und gesellschaftliche Gräben tiefzuhalten. Es bildet sich bereits eine wunderschöne blubbernde Blase um ihn herum, die perfekt mit der von Carsten Linnemann zusammenwächst – jenem Carsten, der bekanntlich in 66 Jahren mit dem Papst eine Herren-Boutique eröffnen möchte!

„Pech“ gehabt, liebe Bürger!

Das Schönste an diesem ganzen politischen Welttheater ist aber die treffsichere Analyse aus den eigenen Reihen. Thorsten Frei, der neue Peitschenschwinger der Unions-Fraktion, hat die gesammelte Pannenserie rund um die Regierungsumbildung trocken mit dem Wörtchen „Pech“ zusammengefasst. Als hätte er den Begriff eigens für das Kabinett Merz erfunden! Man muss ihm recht geben: Es ist in der Tat monumentales Pech – allerdings ausschließlich für die Bürger dieses Landes, die dieses katzbuckelnde Gefolge aus Ja-Sagern und Schnauzern am Ende alimentieren dürfen.

Und die SPD? Die verhält sich im Koalitionsschiff gerade auffallend still. Wenn der Partner sich mit Anlauf selbst zerlegt, hält man in der SPD-Zentrale eben eisern die Klappe, um bloß nicht aus Versehen von einer fliegenden Aktenmappe getroffen zu werden!

Der Machtfaktor zieht das ungeschminkte Fazit: Schickt den kleinen Philipp ruhig zum Koordinieren zu den Landesvätern. Das gibt den Buben der Union zumindest reichlich Gelegenheit, sich weiter nach allen Regeln der Kunst zu blamieren. Darin sind sie schließlich seit Jahren die unangefochtenen Spitzenreiter! Mahlzeit!

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