Montag, 22. Juni 2026

Der Prophet mit dem Burgerfinger: Wie Trump Starmers Rücktritt feiert – und vom eigenen Chaos ablenkt

Es ist wirklich eine neurologische Sensation, wie schnell das menschliche Gehirn im Weißen Haus schalten kann, um das Elend anderer für die eigene Ego-Show zu missbrauchen. Am heutigen 22. Juni 2026 meldet Spiegel.de das jüngste politische Erdbeben aus London unter der prophetischen Headline: „Trump prophezeite Rücktritt von Premier Starmer“.

Kaum ist der britische Labour-Premier nach einer herben Krise von der Bühne geschlichen, zeigt Donald der Allwissende auch schon mit dem käseverschmierten Burgerfinger über den Atlantik und verkündet stolz via Truth Social, er habe das Ganze ja schon immer gewusst. Starmer habe auf zwei Ebenen „kläglich versagt“: bei der Einwanderung und der Energie. Ja, danke für die Analyse, Dr. Allwissend!

Das Ablenkungsmanöver des Jahres: Wer zählt die Fehler?

Es ist die klassische, narzisstische Nebelkerze. Trump drückt dermaßen eifrig auf die Tube, weil er panische Angst hat, dass jemand einen Blick auf sein eigenes, monumentales Versagen wirft. Reden wir doch mal über Themen, bei denen er im Minutentakt baden geht: Die butterweiche Kapitulation vor den Mullahs im Iran, das Chaos um die Straße von Hormuz, das Pulverfass zwischen Israel und dem Libanon, die unkontrollierte iranische Urananreicherung und – ach ja – die explodierenden Lebenshaltungskosten in den USA mitsamt den Spritpreisen, die an den amerikanischen Zapfsäulen gerade durch die Decke gehen!

Aber Moment mal... das waren jetzt beim flüchtigen Nachzählen wohl deutlich mehr als nur zwei Themen, n'est-ce pas? Mais oui, mon Cher Monsieur le Président! Wenn es um das eigene Versagen geht, leidet man in Washington eben unter akuter Dyskalkulie.

Der Zauberdoktor und die zehn Kilo Übergewicht

Apropos Gesundheit: Wir müssen an dieser Stelle natürlich auch Trumps jüngsten, angeblich „erstklassigen“ Medizin-Check würdigen. Wenn man dem präsidialen Twitter-Gewitter Glauben schenkt, ist der Mann biologisch praktisch unsterblich. Hört man allerdings genauer hin, was sein hauseigener Zauberdoktor – nennen wir ihn liebevoll Dr. Barbarella – zwischen den Zeilen verlauten ließ, klingt das Ganze weit weniger euphemistisch. Auf gut Deutsch: Der alte Sack im Oval Office ist schlicht und ergreifend zu fett und müsste dringend mal mindestens zehn Kilo abnehmen! Aber was ficht so ein ärztlicher Rat schon einen Donald Trump an? Ein echter Alpha-Macher schwitzt das Fett beim fehlerfreien Aufsagen von Demenztests einfach aus.

Mit Keir Starmer geht in London unterdessen sicher nicht der allerhellste Stern am Firmament der europäischen Demokratie. Der Mann war farblos und politisch oft ein Totalausfall auf der Insel – aber er war immerhin ein aufrechter Demokrat und ein treuer, verlässlicher Freund der Ukraine in ihrem schweren Kampf gegen Putimirs Terror.

Fazit: Hoffen auf den göttlichen Blitzschlag

Wer folgt nun auf den Trümmern der britischen Politik? Man mag gar nicht daran denken. Wenn man sich die Fratze des rechtspopulistischen Einpeitschers Nigel Farage anschaut, kann man an dieser Stelle eigentlich nur noch ein stoßartiges, zutiefst ehrliches Gebet gen Himmel schicken: Möge der faschistische Rattenfänger nach göttlichem Ratschluss beim Scheißen von einem heftigen Blitz erschlagen werden – und seinen transatlantischen Kumpel Donald am besten direkt mitreißen!

Bevor der senile Ballsaal-König in Washington wirklich noch auf die Idee kommt, die Weltpolitik komplett im Alleingang an den Iran zu verscherbeln. In diesem Sinne: Schützen wir unsere Demokratien und hoffen wir auf das Wetter! Amen und Mahlzeit!

Was haltet ihr von Trumps hämischen Kommentaren zu Starmers Rücktritt? Kann der US-Präsident mit seiner eigenen Bilanz beim Iran überhaupt noch über das Versagen anderer urteilen? Und wer sichert sich das politische Erbe in London? Schreibt mir eure ungeschminkte Meinung in die Kommentare!

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